Milchviehberatung Denise Völker https://www.kuehe-gesund-fuettern.de/ Kühe gesund füttern Fri, 29 May 2026 06:12:56 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 https://www.kuehe-gesund-fuettern.de/wp-content/uploads/2022/06/cropped-Favicon-Denise-Voelkert-32x32.png Milchviehberatung Denise Völker https://www.kuehe-gesund-fuettern.de/ 32 32 Milchviehberater (m/w/d) – Vollzeit (38h/Woche) https://www.kuehe-gesund-fuettern.de/milchviehberater-m-w-d-online/ Thu, 07 May 2026 13:07:22 +0000 http://2022.kuehe-gesund-fuettern.de/?p=16990 Jobbeschreibung Milchviehberater (m/w/d) – Vollzeit (38h/Woche) Du hast ein abgeschlossenes Studium der Agrarwissenschaften oder der Veterinärmedizin und suchst nach einer neuen Herausforderung? Du magst Kühe, bist hoch motiviert, kommunikativ und lernst gerne dazu? Dann bist du bei uns genau richtig! Wir suchen Milchviehberater (m/w/d), die mit uns am Standort Ahrensburg unsere Kunden bei der Fütterung […]

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Jobbeschreibung

Milchviehberater (m/w/d) - Vollzeit (38h/Woche)

Du hast ein abgeschlossenes Studium der Agrarwissenschaften oder der Veterinärmedizin und suchst nach einer neuen Herausforderung? Du magst Kühe, bist hoch motiviert, kommunikativ und lernst gerne dazu? Dann bist du bei uns genau richtig!

Wir suchen Milchviehberater (m/w/d), die mit uns am Standort Ahrensburg unsere Kunden bei der Fütterung ihrer Kühe digital beraten und unterstützen, individuelle Lösungen für ihren Betrieb zu entwickeln. Unser Ziel ist es, Milchviehhalter zu ihren eigenen Fütterungsexperten zu machen.

Wir arbeiten gemeinsam in Ahrensburg im Team daran, dass unsere Kunden ihre Ziele schnell und nachhaltig erreichen. Dabei ist es uns wichtig, professionell aufzutreten und hohe Umsetzungsraten auf den Betrieben zu erzielen.

Bewirb dich einfach mit aussagekräftigem Anschreiben und Lebenslauf hier über unsere Webseite.

Milchviehberatung Denise Völker bietet eine innovative Beratung und ist Marktführer im Bereich unabhängige Fütterungsberatung. Wir möchten Milchviehhaltern und ihren Herden dabei helfen, das nächste Level zu erreichen. Unsere Vision: den Beratungsmarkt in der Landwirtschaft in der gesamten DACH-Region zu revolutionieren.

Gehaltsspanne 3.500€ bis 4.500€ brutto/Monat.

DEIN AUFGABENBEREICH

  • Nach einem intensiven Mitarbeiteronboarding stehst du unseren Kunden digital mit Rat und Tat zur Seite und beantwortest ihre Fragen rund um die Fütterung. Das notwendige Fachwissen lernst du bei uns! 
  • Du unterstützt unsere Kunden dabei, ihre Kühe gesund zu füttern und hilfst ihnen, individuelle Lösungen für ihren Betrieb zu entwickeln. 
  • Du bist für die Ergebnisse unserer Kunden mitverantwortlich und sorgst dafür, dass ihre Fragen schnell beantwortet werden und sie ihre Ziele erreichen. 
  • Du organisierst interne Versuchsreihen und wandelst ihre Ergebnisse in aktuelle Beratungsempfehlungen und Fachartikel um. 

DEIN PROFIL

  • Du hast einen Abschluss in Agrarwissenschaften oder Veterinärmedizin (B.Sc. / M.Sc.). 
  • Du begeisterst dich für Kühe und deren Fütterung. 
  • Du arbeitest gerne mit Menschen zusammen. 
  • Das Arbeiten mit klar definierten Strukturen und Rollen ist genau dein Ding. 
  • Du hast eine schnelle Auffassungsgabe, bist diszipliniert und ein Teamplayer. 
  • Du kannst zeitnah starten und dich mit 110 % in die neuen Aufgaben stürzen. 
  • Du möchtest Landwirte zu ihren eigenen Fütterungsexperten machen und die Branche gemeinsam mit uns revolutionieren. 

Wir bieten

  • Gute Karrierechancen 
  • Modernes und strukturiertes Arbeitsumfeld 
  • Intensives Onboarding 
  • Gute Bezahlung 
  • Freundliches Arbeitsklima
  • Sicherer Arbeitsplatz 
  • Gesundheitsbenefits

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Operations & Office Manager (m/w/d) – Vollzeit (38h/Woche) https://www.kuehe-gesund-fuettern.de/office-operations-m-w-d-vollzeit-38h-woche/ Wed, 06 May 2026 13:07:50 +0000 http://2022.kuehe-gesund-fuettern.de/?p=17477 Jobbeschreibung Operations & Office Manager (m/w/d) – Vollzeit (38h/Woche) Du erkennst ineffiziente Abläufe sofort und denkst automatisch darüber nach, wie man sie besser lösen kann? Du arbeitest nicht nur Aufgaben ab, sondern willst Prozesse strukturieren, optimieren und aktiv verbessern? Dann suchen wir genau dich! Als Operations & Office Manager (m/w/d) sorgst du dafür, dass unser Unternehmen organisatorisch und […]

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Jobbeschreibung

Operations & Office Manager (m/w/d) - Vollzeit (38h/Woche)

Du erkennst ineffiziente Abläufe sofort und denkst automatisch darüber nach, wie man sie besser lösen kann? Du arbeitest nicht nur Aufgaben ab, sondern willst Prozesse strukturieren, optimieren und aktiv verbessern?

Dann suchen wir genau dich!

Als Operations & Office Manager (m/w/d) sorgst du dafür, dass unser Unternehmen organisatorisch und operativ effizient läuft. Du hältst nicht nur bestehende Prozesse am Laufen, sondern entwickelst sie weiter, bringst neue Ideen ein und treibst Digitalisierung und Automatisierung aktiv mit voran. 

Du erkennst, wenn Dinge unnötig kompliziert sind, doppelt gemacht werden oder Zeit verschwenden und suchst eigenständig nach besseren Lösungen. 

Dabei arbeitest du eng mit verschiedenen Bereichen zusammen und bist eine zentrale Schnittstelle für Organisation, Recruiting und operative Abläufe. 

Bewirb dich einfach mit aussagekräftigem Anschreiben und Lebenslauf hier über unsere Webseite.

Gehaltsspanne:
Je nach Erfahrung und Qualifikation ca. 4.200 € – 5.000 € brutto / Monat 

DEIN AUFGABENBEREICH

  • Steuerung und Weiterentwicklung unserer internen Organisations- und Verwaltungsprozesse   
  • Optimierung von Abläufen sowie aktive Mitgestaltung von Digitalisierung und Automatisierung   
  • Erstellung und Kontrolle von Rechnungen sowie administrative Prozesssteuerung   
  • Unterstützung und Organisation unseres Recruiting-Prozesses   
  • Koordination und Unterstützung aller organisatorischen und kaufmännischen Abläufe im Büroalltag – mit einer Hands-on-Mentalität auch bei allgemeinen Bürotätigkeiten. 
  • Identifikation von Ineffizienzen und eigenständige Entwicklung besserer Lösungen 
  • Kommunikation mit externen Partnern, Dienstleistern und Kanzleien   
  • Organisation kleinerer Events und interner Veranstaltungen
  • Sicherstellung, dass operative Abläufe zuverlässig funktionieren   

DEIN PROFIL

Du passt zu uns, wenn du:

  • strukturiert und eigenverantwortlich arbeitest   
  • Prozesse schnell verstehst und verbessern möchtest
  • ein starkes Organisationsverständnis mitbringst
  • Probleme erkennst und nicht darauf wartest, dass jemand anderes sie löst
  • gerne Verantwortung übernimmst
  • digital affin bist und dich schnell in neue Tools einarbeitest
  • effizient arbeitest und Dinge pragmatisch löst
  • sehr gute Kommunikationsfähigkeiten sowie eine saubere Ausdrucksweise mitbringst

Kurz gesagt:
Du bist nicht nur organisiert – du denkst unternehmerisch mit. 

WIR BIETEN

  • Viel Verantwortung und Gestaltungsspielraum
  • Raum für eigene Ideen und Prozessverbesserungen
  • Ein modernes, digitales Arbeitsumfeld
  • Klare Strukturen und schnelle Entscheidungsweg
  • Ein ambitioniertes und wachstumsorientiertes Team
  • Gute Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten
  • Intensive Einarbeitung und strukturierte Prozesse
  • Gesundheitsbenefits
  • Sicherer Arbeitsplatz 

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Consultant (m/w/d) – Vollzeit (38h/Woche) https://www.kuehe-gesund-fuettern.de/consultant-m-w-d-vollzeit-38h-woche/ Tue, 05 May 2026 13:08:18 +0000 https://www.kuehe-gesund-fuettern.de/?p=25848 Jobbeschreibung Consultant (m/w/d) – Vollzeit (38h/Woche) Du hast ein abgeschlossenes Studium in der Betriebswirtschaftslehre, bringst erste Erfahrung in der Beratung mit und bist bereit, deine Karriere in einem innovativen, wachstumsorientierten Unternehmen auf das nächste Leben zu heben? Du hast Freude daran, Prozesse zu optimieren, dich ständig weiterzuentwickeln und mit deiner Arbeit echten Mehrwert zu schaffen? […]

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Jobbeschreibung

Consultant (m/w/d) - Vollzeit (38h/Woche)

Du hast ein abgeschlossenes Studium in der Betriebswirtschaftslehre, bringst erste Erfahrung in der Beratung mit und bist bereit, deine Karriere in einem innovativen, wachstumsorientierten Unternehmen auf das nächste Leben zu heben?

Du hast Freude daran, Prozesse zu optimieren, dich ständig weiterzuentwickeln und mit deiner Arbeit echten Mehrwert zu schaffen? Wenn du zudem eine Leidenschaft für Landwirtschaft und Kühe hast, bist du bei uns genau richtig!

Wir suchen motivierte Persönlichkeiten, die mit uns am Standort Ahrensburg unsere Kunden bei der Fütterung ihrer Kühe digital beraten und unterstützen, individuelle Lösungen für ihren Betrieb zu entwickeln. Unser Ziel ist es, Milchviehhalter zu ihren eigenen Fütterungsexperten zu machen.

Wenn du analytisch denkst, zielstrebig arbeitest und dich in einem dynamischen Umfeld mit großem Entwicklungspotenzial engagieren möchtest – dann freuen wir uns auf deine Bewerbung!

Wir arbeiten gemeinsam im Team in Ahrensburg daran, dass unsere Kunden ihre Ziele schnell erreichen und diese sogar übertreffen. Dabei ist es uns wichtig, professionell aufzutreten und hohe Umsetzungsraten auf den Betrieben zu erzielen. Die Kundenergebnisse und gesunde Kühe sind für uns die Priorität.

Bewirb dich mit aussagekräftigem Anschreiben und Lebenslauf hier über unsere Webseite.

Milchviehberatung Denise Völker bietet eine innovative Beratung und ist Marktführer im Bereich der unabhängigen Beratung. Wir unterstützen die regionale Landwirtschaft. Unsere Vision: den Beratungsmarkt in der Landwirtschaft zu revolutionieren.

Gehaltsspanne 5.000€ bis 6.000€ brutto/Monat.

DEIN AUFGABENBEREICH

  • Nach einem umfassenden digitalen Onboarding übernimmst du die Betreuung und Beratung unserer Kundenbetriebe und stehst ihnen als kompetenter Ansprechpartner rund um das Thema Fütterung zur Seite. Das notwendige Fachwissen erlernst du bei uns!
  • Du unterstützt unsere Kunden dabei, ihre Kühe gesund zu füttern und entwickelst individuelle, praxisnahe Lösungen für ihre Betriebe.
  • Du übernimmst Verantwortung für den Erfolg unserer Kunden: Du steuerst lösungsorientiert Anfragen, entwickelst strategische Maßnahmen zur Zielerreichung und treibst deren Umsetzung konsequent voran.
  • Du bist verantwortlich für die kontinuierliche Prozessoptimierung innerhalb unserer Kundenbetriebe und unterstützt bei der Implementierung effizienter Abläufe.
  • Du arbeitest aktiv an der Weiterentwicklung unserer internen KI-Systeme, um Beratungsprozesse noch smarter und datengetriebener zu gestalten.
  • Du analysierst interne Fehlerquellen, identifizierst Optimierungspotenziale und entwickelst nachhaltige Lösungen, um unsere Qualität und Effizienz stetig zu verbessern.
  • Du nutzt digitale Tools und Datenanalysen, um fundierte Entscheidungen zu treffen und innovative Ansätze in der Beratung zu implementieren.

DEIN PROFIL

  • Du hast ein abgeschlossenes Studium der Betriebswirtschaftslehre (B.Sc. / M.Sc.) oder eine vergleichbare Qualifikation.
  • Du bringst erste praktische Erfahrungen in Kunden- oder Unternehmensberatung, Prozessoptimierung oder einem verwandten Bereich mit.
  • Du denkst strategisch, arbeitest strukturiert und verstehst es, dich schnell in komplexe Themen einzuarbeiten.
  • Du hast ein ausgeprägtes Zahlenverständnis und triffst Entscheidungen faktenbasiert.
  • Du arbeitest selbständig, erkennst Optimierungspotenziale und bringst aktiv Ideen ein, die das Team und unsere Kunden messbar weiterbringen.
  • Du bist ein Teamplayer: Du arbeitest lösungsorientiert mit anderen zusammen, gibst Impulse und trägst dazu bei, gemeinsame Ziele effizient zu erreichen.
  • Du arbeitest diszipliniert, zielorientiert und mit einem hohen Qualitätsanspruch an deinen Ergebnissen.
  • Klare Strukturen, definierte Rollen und messbare Erfolge sind genau dein Ding.
  • Neue Technologien, kontinuierliche Weiterbildung und fachlicher Austausch sind für dich selbstverständlich.
  • Du erkennst in der Landwirtschaft eine Zukunftsbranche – und möchtest sie durch datenbasierte Beratung mitgestalten.

WIR BIETEN

  • Modernes und strukturiertes Arbeitsumfeld
  • Digitales Onboarding
  • Faire Bezahlung
  • Gute Karrierechancen
  • Sicherer Arbeitsplatz
  • Freundliches Arbeitsklima
  • Gesundheitsbenefits

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Bürokraft/Recruiter (m/w/d) – Vollzeit (38h/Woche) https://www.kuehe-gesund-fuettern.de/buerokraft-recruiter-m-w-d-vollzeit-38h-woche/ Tue, 17 Feb 2026 11:02:00 +0000 https://www.kuehe-gesund-fuettern.de/?p=24494 Jobbeschreibung Bürokraft/Recruiter (m/w/d) – Vollzeit (38h/Woche) Wir suchen DICH als motivierten Recruiter/in für unser Büro in Ahrensburg! Du liebst klare Strukturen, eigenständiges Arbeiten und behältst auch in stressigen Situationen die Übersicht? Du hast Lust anzupacken, neue Ideen umzusetzen und arbeitest gerne an Prozessen? Dann komm zur Milchviehberatung Denise Völker! Als Bürokraft mit dem Schwerpunkt Recruiting […]

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Jobbeschreibung

Bürokraft/Recruiter (m/w/d) - Vollzeit (38h/Woche)

Wir suchen DICH als motivierten Recruiter/in für unser Büro in Ahrensburg!

Du liebst klare Strukturen, eigenständiges Arbeiten und behältst auch in stressigen Situationen die Übersicht? Du hast Lust anzupacken, neue Ideen umzusetzen und arbeitest gerne an Prozessen? Dann komm zur Milchviehberatung Denise Völker!

Als Bürokraft mit dem Schwerpunkt Recruiting übernimmst du die Aufgabe für unser Unternehmen performante Recruiting-Kampagnen zu erstellen sowohl in Print als auch online. Außerdem kümmerst du dich um die Stellenausschreibungen und um unsere Karriereseite. Weiterhin würdest du dich auch in der Büroorganisation engagieren, wenn Kapazitäten vorhanden sind.    

Wir gehören zu den führenden Firmen im Bereich Onlineberatungen in der Landwirtschaft. Unser Fokus liegt auf der Erstellung und Vermarktung landwirtschaftlicher Onlinetrainings (Schwerpunkt Milchviehfütterung). Unsere Vision: den Beratungsmarkt in der Landwirtschaft im deutschsprachigen Raum zu revolutionieren.

Gehaltsspanne 3.800€ bis 4.800€ brutto/Monat.

DEIN AUFGABENBEREICH

  • Entwicklung und Optimierung neuer HR-Recruiting-Kampagnen für einen Auftritt, der zu unserem Unternehmen passt.
  • Ausarbeitung und Erstellung von Stellenanzeigen, inkl. Schaltung auf diversen Portalen.
  • Optimierung und Pflege unseres Auftritts auf Karriereseiten und in Social Media.
  • Übernahme der Direktansprache von Kandidaten auf Social-Media Plattformen.
  • Allgemein kaufmännische Tätigkeiten in der Büroorganisation.
  • Erstellung und Optimierung von Prozessen in den Büroabläufen.

DEIN PROFIL

  • Du bist ein Teamplayer und übernimmst gerne Verantwortung.
  • Du bist empathisch und bereit mit uns zusammen gute Kollegen zu finden.
  • Du bist kommunikativ und weißt, wie man Bewerbende begeistert.
  • Gutes Marketing-Verständnis.
  • Du konntest bereits erste Erfahrungen im Online-Recruiting sammeln.
  • Technisches Know-How und Social-Media-Kenntnisse.
  • Gute Rechtschreibung und Grammatik sind für dich selbstverständlich.

WIR BIETEN

  • Modernes und strukturiertes Arbeitsumfeld
  • Digitales Onboarding
  • Faire Bezahlung
  • Freundliches Arbeitsklima
  • Sicherer Arbeitsplatz
  • Raum für eigene Ideen
  • Gesundheitsbenefits

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Futterumstellungen im Herbst https://www.kuehe-gesund-fuettern.de/futterumstellungen-im-herbst/ Tue, 11 Nov 2025 13:16:18 +0000 https://www.kuehe-gesund-fuettern.de/?p=27024 Futterumstellungen im Herbst Die Erfahrung in der Praxis zeigt, dass eine tiergesunde Fütterung der Schlüssel zum Erfolg ist. Mit der passenden Rationsgestaltung und ihrer optimalen Umsetzung am Futtertisch wird der Grundstein für eine gesunde Herde gelegt. Dabei stellt sich besonders die Jahreszeit Herbst als neuralgischer Punkt für die Herde dar. Die Umstellung der Grundfuttersilagen stellt […]

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Futterumstellungen im Herbst

Die Erfahrung in der Praxis zeigt, dass eine tiergesunde Fütterung der Schlüssel zum Erfolg ist. Mit der passenden Rationsgestaltung und ihrer optimalen Umsetzung am Futtertisch wird der Grundstein für eine gesunde Herde gelegt. Dabei stellt sich besonders die Jahreszeit Herbst als neuralgischer Punkt für die Herde dar. Die Umstellung der Grundfuttersilagen stellt viele Herden vor Herausforderungen. In dieser sensiblen Phase ist ein gutes Fütterungscontrolling entscheidend, um die Herde gesund durch diese Zeit zu bekommen.

Gute Rationen entstehen durch die richtige Umsetzung am Futtertisch. Nur wenn die gerechnete Ration so in der Kuh ankommt, wie sie geplant wurde, lassen sich Rückschlüsse auf die Berechnung ziehen und diese kann optimiert werden. In der Praxis stellen Milchviehhalter häufig fest, dass die Ration nicht rund läuft. Dem Milchviehhalter fällt das dünne Kotbild der Tiere auf, schwankende Harnstoffwerte oder es fehlt an Milch. Die Ursachen sind dabei oft unklar. Diffuse Fragen tauchen auf wie „Sind zu viele Nicht-Protein-Stickstoff-Verbindungen in der Mischung?“, „Liegt der Zuckergehalt doch höher als gedacht?“, „Ist die Silagequalität problematisch?“ oder „Sortieren die Kühe das Futter?“. Es gibt unzählig viele mögliche Ursachen. Aber für viele Milchviehhalter steht dann nicht die eigentliche Ursachenforschung im Vordergrund, sondern man versucht, schnell über Anpassungen an der Rationsberechnung Korrekturen vorzunehmen. Und das leider oft ohne Kenntnis der entscheidenden Kennzahlen wie zum Beispiel die tatsächliche Trockenmasseaufnahme der aktuellen Ration oder auch die Trockensubstanzgehalte der Einzelsilagen. Viele Fragen müssen sich Betriebsleiter stellen, bevor sie vorschnell die Ration korrigieren. Hier sind einige exemplarisch zu nennen: Wie stabil ist das Kotbild der Herde? Wie hoch liegt die Milchmenge energiekorrigiert? Wie hoch ist der Kraftfutterverbrauch? Sind die Kraftfutterkurven am Roboter richtig eingestellt? Wo liegen die aktuellen Einsatzleistungen der Kühe und Färsen? Wie entwickeln sie sich in der Peakleistung? Und vor allen Dingen müssen auf diese Fragen Antworten gefunden werden, bevor eine Futterumstellung erfolgt.

» FOLGE DER LEITFRAGE: „MELKT DIE RATION DIE ERWARTETE MILCHMENGE MIT EINEM STABILEN GESUNDHEITSSTATUS?«

Wichtig ist auch, bei einer Rationsberechnung das Ziel vor Augen zu haben: homogene Mischungen, die konsequenterweise jeden Tag gleich vorgelegt werden. Dabei müssen auch die Futterkosten und das Einkommen nach Futterkosten (Income over feed cost – IOFC) pro Milchkilogramm stets im Blick behalten werden. Der Zukauf von Milchleistung über mehr Kraftfutter oder Zusätze lässt sich aus 17 Jahren Beratungserfahrung nur selten dauerhaft wirtschaftlich gut abbilden, wenn die Fütterung auf instabilem Fundament steht.

Erfüllt die Ration die Anforderungen der Herde?

Erfasst das Fütterungscontrolling die richtigen Kennzahlen, lässt sich schnell feststellen, ob die Rationsberechnung angepasst werden muss. Auch hier müssen mögliche Verschiebungen im Silostock genauso berücksichtigt werden wie auch die tatsächlichen Rationsparameter. Ein Abgleich zur TMR-Analyse ist immer dann sinnvoll, wenn bereits Erfahrungswerte dazu bestehen bzw. die Daten mit dem notwendigen Fachwissen betrachtet werden können. Leider sind einige Zielwerte und Eckparameter besonders im Rahmen der Tiergesundheit für die heutigen Hochleistungsherden nicht mehr funktional. Besser ist es, stets der Leitfrage zu folgen: „Melkt die Ration die erwartete Milchmenge mit einem stabilen Gesundheitsstatus?“ Und falls nicht, wo liegen die Ursachen? Wurden keine aktuellen Grundfutteranalysen erstellt (inkl. DCAB und Mineralstoffen) oder sind sie möglicherweise veraltet und passen nicht mehr zu den aktuell gefütterten Qualitäten, die eingesetzt werden? Wird mit falschen Zielwerten gerechnet oder wurden die Futteraufnahmen überschätzt und die Herde frisst tatsächlich deutlich weniger? Das kann z. B. in der Konsequenz dazu führen, dass die Herde an Körperkondition verliert und die Klauengesundheit und auch die Fruchtbarkeitsleistung sich erschlechtert. Da die Milchviehhalter und ihr Team ihre Herde am besten kennen und Fütterungsentscheidungen oft morgens um fünf Uhr vor der nächsten Fütterung getroffen werden müssen, ist es neben einem guten Controlling wichtig, selbst Rationen rechnen und auch anpassen zu können.

Planung ist die halbe Miete

Wenn im Herbst die Futterumstellung ansteht, ist eine gute Planung die halbe Miete. Wenn zum Beispiel die neue Maissilage geöffnet werden soll, dann muss bereits bei deren Herstellung klar sein, wann sie geöffnet wird. Denn bei einer schnellen Öffnung im Herbst wird ein deutlich höherer Vorschub benötigt für ein geringes Nacherwärmungsrisiko als bei einer Öffnung im Januar. Genauso lässt sich die Häcksellänge an die Jahreszeit anpassen, in der die Maissilage verfüttert wird. Aufgrund der schnelleren Stärkeentwicklung ist die Silage über Sommer einen Tick länger und hat einen höheren Vorschub in Metern pro Woche. Zu beachten dabei ist, dass sie sich im Silostock noch gut verdichten lassen muss.

In der Futterumstellung selbst ist es wichtig, so langsam wie möglich und so schnell wie nötig vorzugehen. Die Silage darf nicht warm werden, weil die Umstellung zu lange dauert. Gegenläufig sind die Anforderungen der Mikroben. Sie benötigen einen sanften Übergang im Optimum über zehn Tage bis drei Wochen (je nach Leistungsniveau). Dabei spielt es auch eine Rolle, ob von einer „schlechteren“ auf eine „bessere“ Qualität gewechselt wird. Das funktioniert in der Praxis besser als andersherum, weil Kühe mit guten Grundfutterqualitäten besser zurechtkommen als mit minderwertigen Qualitäten. Der Begriff gute Grundfutterqualität meint dabei nicht automatisch hohe Energie- und Proteindichten, da diese oft in der Praxis mit hohen Zuckergehalten oder auch geringen TS-Gehalten einhergehen können. Deshalb mit dem richtigen Fachwissen an die Entscheidung herangehen, um zu entscheiden, um welche Art von Grundfutterwechsel es sich jetzt handelt. Dabei auch im Blick haben, dass gerade in den hinteren Rampen der Silostöcke oft Qualitätseinbrüche in den Silagen vorliegen. Diese können eine Futterumstellung deutlich beschleunigen, weil eine minderwertige Silage aus der Rampe nicht verfüttert werden kann. Diesen Aspekt ebenfalls bei der Planung berücksichtigen, einkalkulieren und im Zweifel sehr schnell und konsequent handeln. Wenn die erste Coli-Mastitis auftaucht, wurde zu spät gehandelt – es gibt Anzeichen in den Tagen davor, wenn das Fütterungscontrolling konsequent durchgeführt wird.

Futterumstellungen im Herbst
Schon bei der Silageproduktion sollte der Fütterungszeitpunkt definiert werden.

Füttern ist eine One-Man-Show

Es gilt: Klarheit schafft Stabilität in der Tiergesundheit. Deshalb ist es vorteilhaft, einer Person die Verantwortlichkeit für die Fütterung zuzuschreiben. Das Hauptaugenmerk sollte darauf liegen, konsistent und richtig zu füttern. Besonders bei den Trockenstehern sollte zuverlässig gefüttert werden, da sie besonders sensibel auf Futterumstellungen reagieren. Deshalb sollte man an Trockensteher nie eine neue Grundfuttersilage ohne Analyseergebnisse verfüttern. Und besonders vorsichtig sollte man bei der Silage in der Rampe sein. Denn hier sitzt oft eine andere Qualität als im übrigen Silostock (z. B. bei Sandwichsilagen). Melkende Kühe haben gegenüber den Trockenstellern den Vorteil, dass bei ihnen Auffälligkeiten durch Tankdaten und Aktivitätsmessung deutlich sichtbarer werden und man so bei Auffälligkeiten schneller reagieren kann.

Jede Umstellung ist eine Mikroumstellung

Mit dem Herbst einher gehen häufig neue Silagen. Für die Kühe und ihre Pansenmikroben bedeutet das eine Umstellung. In der Praxis wird die Umstellung häufig nur mit der Kontrolle der Tankinhaltsstoffe und der Milchleistung begleitet. Das ist aber nicht ausreichend, wenn negative Auswirkungen auf die Tiergesundheit in den darauffolgenden Wochen vermieden werden sollen. Als Faustregel gilt, dass die Futterumstellung einer gesunden und leistungsfähigen Herde mehrere Monate dauert. Erst dann können die Mikroben wieder auf ihrem ursprünglichen Effizienzniveau arbeiten. Aus diesem Grund sollte eine Futterumstellung stets gut geplant werden und mit klaren Eck- und Messparametern durchgeführt werden. Umso sanfter die Umstellung durchgeführt wird, desto besser kann die Pansenphysiologie sich anpassen. Das wirkt sich direkt auf die Tiergesundheit aus. Es gibt weniger Ärger mit Pansenfermentationsstörungen, es müssen weniger Tiere aufgrund von Eutergesundheitsproblemen behandelt werden. Und auch die Klauengesundheit liegt auf einem deutlich höheren Niveau, wenn Futterumstellungen geplant und langsam durchgeführt werden.

Futterumstellung im Herbst
5 Regeln zur erfolgreichen Futterumstellung

Fazit

In der Praxis werden viele Rationen im Herbst zu schnell und zu ungeplant umgestellt. Die Beachtung der fünf Grundregeln zur erfolgreichen Futterumstellung unterstützen, diese sensible Phase gut zu meistern.

Artikel aus der Milchpraxis 5/2025

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Initiativbewerbung – Vollzeit (38h/Woche) https://www.kuehe-gesund-fuettern.de/initiativbewerbung/ Wed, 22 Oct 2025 08:44:25 +0000 https://www.kuehe-gesund-fuettern.de/?p=26843 KARRIERE Initiativbewerbung Vollzeit (38h/Woche) Du bist überzeugt, dass du unser Team bereichern kannst, auch wenn gerade keine passende Stelle für dich ausgeschrieben ist? Perfekt! Wir suchen Menschen mit Tatendrang, die Lust haben, etwas zu bewegen. Wenn du glaubst, dass du mit deinen Fähigkeiten und deinem Wissen zu 110 % zu uns passt, dann möchten wir […]

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KARRIERE

Initiativbewerbung

Vollzeit (38h/Woche)

Du bist überzeugt, dass du unser Team bereichern kannst, auch wenn gerade keine passende Stelle für dich ausgeschrieben ist? Perfekt! Wir suchen Menschen mit Tatendrang, die Lust haben, etwas zu bewegen.

Wenn du glaubst, dass du mit deinen Fähigkeiten und deinem Wissen zu 110 % zu uns passt, dann möchten wir dich unbedingt kennenlernen.

Schick uns einfach deine Initiativbewerbung mit Motivationsschreiben und Lebenslauf. Erzähl uns, was dich anspornt und warum du genau richtig bei uns bist.

Milchviehberatung Denise Völker gehört zu den führenden Firmen im Bereich Onlineberatungen in der Landwirtschaft. Unser Fokus liegt auf der Erstellung und Vermarktung landwirtschaftlicher Onlinetrainings (Schwerpunkt Milchviehfütterung). Unsere Vision: den Beratungsmarkt in der Landwirtschaft im deutschsprachigen Raum zu revolutionieren. 

Jetzt initiativ bewerben und Zukunft gestalten!

WIR BIETEN

  • Modernes und strukturiertes Arbeitsumfeld
  • Digitales Onboarding
  • Faire Bezahlung
  • Gute Karrierechancen
  • Sicherer Arbeitsplatz
  • Freundliches Arbeitsklima
  • Gesundheitsbenefits

Das erwartet dich bei uns!

Nette Kollegen

Modernes Büro

Gute Karrierechancen

Gute Bezahlung

digital & innovativ

Sicherer Arbeitsplatz

Gutes Onboarding

Gesundheits-benefits

Warum solltest du bei uns arbeiten?

Wir haben hohe Erwartungen und einen hohen Anspruch an unsere Arbeit. Täglich leisten wir unser Bestes und fokussieren uns auf das, was zählt: Ergebnisse.

Bei all der Leistung und Professionalität bewahren wir uns aber auch unsere Fähigkeit, ausgiebig unsere Erfolge zu feiern.

Jedes einzelne Teammitglied ist ein wichtiger Teil von uns. Bei teo.farm® pflegen wir eine offene Feedbackkultur und leben Teamgeist. Eine gute Einarbeitung ist für uns selbstverständlich.

Unseren Werten treu bleibend arbeiten wir leidenschaftlich für Qualität und Erfolg, um morgen wieder ein bisschen besser zu sein.

Du siehst das genauso? 

Dann bewirb dich und werde Teil unseres Teams!

Wir freuen uns auf deine Bewerbung! 

Mitarbeiterstimmen

Meike Grisée
Meike GriséeTeamleitung Fullfillment & Erfolgsmanagerin
"Innerhalb von kürzester Zeit ist es möglich sein Können unter Beweis zu stellen und über sich selbst hinaus zu wachsen. Kein Potenzial bleibt unberührt und einem Aufstieg, bei guten Leistungen, steht nichts im Wege. Die Persönlichkeit jedes einzelnen steht im Vordergrund, wodurch viele Türen geöffnet werden und lediglich genutzt werden müssen."
Sandra Hahn
Sandra HahnTeamleitung für Social Media & Marketing
"Es war mir von Anfang an wichtig, in einem Unternehmen zu arbeiten, bei welchem gewisse Unternehmenswerte im Vordergrund stehen. Gerade die kurzen Kommunikationswege durch die flache Hierarchie helfen ungemein bei der Zusammenarbeit. Ebenfalls wird sich bei Milchviehberatung Denise Völker jede Idee angehört und jede Anregung ernst genommen, wodurch ein dynamisches und facettenreiches Arbeiten ermöglicht wird – das macht Spaß und Lust auf mehr!"
Marlon Oltmanns
Marlon OltmannsIT & Internal Service
"Was mich an meiner Arbeit hier besonders motiviert, ist der spürbare Einfluss, den ich auf Ergebnisse habe. Meine Ideen finden Gehör, und wenn sie einen Unterschied machen, wird das auch sichtbar gemacht. Dieses Mitwirken auf Augenhöhe treibt mich jeden Tag an."
Jasmin von der Heyde
Jasmin von der HeydeTeamleitung Fullfillment & Erfolgsmanagerin
"Aufgrund des abwechslungsreichen Arbeitsfeldes und den täglichen Herausforderungen ist es sehr spannend bei der Milchviehberatung Denise Völker zu arbeiten. Durch das Einbringen von eigenen Ideen und die dadurch resultierende Optimierung der Prozesse macht es Spaß dem Unternehmen beim Wachstum zuzuschauen und aktiv seinen eigenen Teil dazu beizutragen."
Paul Schmidt
Paul SchmidtErfolgsmanager
"Was mich hier jeden Tag motiviert, ist die Möglichkeit, meine Ideen einzubringen und auf wertschätzende Weise gehört zu werden. Meine Stärken werden gezielt gefördert, was mich sowohl fachlich als auch persönlich weiterbringt. Die Atmosphäre hier ist von Respekt und Wertschätzung geprägt, was mir hilft, mich immer weiterzuentwickeln und mein Bestes zu geben."

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Kühe haben immer recht! https://www.kuehe-gesund-fuettern.de/kuehe-haben-immer-recht/ Mon, 04 Aug 2025 10:21:14 +0000 https://www.kuehe-gesund-fuettern.de/?p=25857 Kühe haben immer recht! Milchviehhalter zu Fütterungsexperten auszubilden – das ist die Mission von Dr. Denise Völker und Astrid Stoffers.Gemeinsam betreiben sie die „Denise Völker Milchviehberatung“ mit einem interessanten Konzept. Mit Hilfe einer Vielzahl an Coaching-Modulen können Betriebsleiter online ihr Wissen rund um das Thema Fütterung und Tiergesundheit erweitern. Denise und Astrid betreiben außerdem die […]

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Kühe haben immer recht!

Milchviehhalter zu Fütterungsexperten auszubilden – das ist die Mission von Dr. Denise Völker und Astrid Stoffers.
Gemeinsam betreiben sie die „Denise Völker Milchviehberatung“ mit einem interessanten Konzept. Mit Hilfe einer Vielzahl an Coaching-Modulen können Betriebsleiter online ihr Wissen rund um das Thema Fütterung und Tiergesundheit erweitern. Denise und Astrid betreiben außerdem die Social-Media-Kanäle „Kühe gesund füttern“ sowie den „Einfach füttern“-Podcast.

Für Denise Völker, die ursprünglich von einem Milchbetrieb kommt, stand früh fest, dass sie mit Kühen und deren Besitzern arbeiten möchte. Während ihres Agrarstudiums stellte sie sich immer wieder die Frage, warum es in Sachen Tiergesundheit und Leistung so große Unterschiede zwischen den Betrieben gibt. „Für mich war daher schnell klar, dass ich nach dem Studium als unabhängige Betriebsberaterin arbeiten möchte“, blickt Denise auf den Beginn ihrer Karriere zurück. Nach ihrer Promotion begann sie als Angestellte beim Verein für Rinderspezialberatung in Schleswig-Holstein. Hier konnte sie Milchviehbetriebe unabhängig beraten, allerdings auf sehr unterschiedlichen Gebieten, sodass sich ihre Vision noch spezifischer definierte.

Selbstständig

Im Jahr 2013 folgte der Schritt in die Selbstständigkeit, wie Denise erklärt: „Ich kooperierte dabei viel mit Tierärzten, deren Betriebe die Fütterung gezielt optimieren wollten.“ Durch die Größe der Betriebe sowie die intensive Zusammenarbeit kam eine große Menge an Daten und Wissen zusammen. Dadurch konnte Denise ihr Konzept konsequent strukturieren – was die Nachfrage wiederum steigen ließ. Die enge Zusammenarbeit mit Betrieben und Tierärzten erforderte viel Zeit, sodass sie bald den ersten Betrieben absagen musste. Eine Situation, die sie nicht zufriedenstellte, da sie vor allem sehr viel wertvolle Zeit auf der Straße verlor. Auf der Suche nach Lösungen schlug ein Bekannter ohne landwirtschaftlichen Hintergrund vor, ihre Beratung über das Internet anzubieten. „Die Vorstellung, dass ein Berater nicht mehr direkt auf den Betrieb fährt, erschien mir zunächst unmöglich, und ich konnte nicht abschätzen, wie die Leute darauf reagieren würden. Je mehr ich mich mit dem Gedanken beschäftigte, desto mehr Sinn ergab er für mich. Die Betriebsleiter sollten so ausgebildet werden, dass sie eigenständig handeln können. Das Fütterungswissen sollte im Betrieb bleiben – und nicht mit dem Berater wieder vom Hof fahren“, so Denise.

Entwicklung

An diesem Punkt beginnt die Zusammenarbeit mit Astrid Stoffers, die in der Marketingabteilung eines Melktechnik-Herstellers arbeitete. „Ich wollte wieder mehr direkten Kontakt zu den Landwirten, also startete ich zunächst als Mini-Jobberin bei Denise. Wir wollten Reichweite auf Social Media gewinnen und begannen, Videos für YouTube und Facebook zu produzieren“, erzählt Astrid. Das war Mitte 2019. Seitdem hat sich das Unternehmen kontinuierlich weiterentwickelt. Das Wissen von Denise aus elf Jahren Beratungspraxis wurde in Online-Videokurse überführt. Hinzu kamen ein Arbeitsbuch, ein Newsletter sowie der „Einfach füttern“-Podcast, der monatlich etwa 1.000–1.500 Hörer hat. Nachdem Ende 2020 die ersten Mitarbeiter eingestellt wurden, ist das Team inzwischen auf rund 30 Personen angewachsen. Voraussichtlich kommen dieses Jahr weitere sechs bis sieben hinzu. „Die ersten Mitarbeitenden entlasteten uns bei der Büroarbeit. Schritt für Schritt konnten wir uns professioneller aufstellen. Heute besteht unser starkes Team aus Content Creators, Videografen, landwirtschaftlich ausgebildeten Beratern und administrativen Mitarbeitern“, erklärt Astrid die Entwicklung. Bei der internen und externen Entwicklung des Unternehmens spielten klar definierte und standardisierte Prozesse eine zentrale Rolle. Aktuell begleitet das Unternehmen etwa 450 Milchviehbetriebe im deutschsprachigen Raum. Weitere 300 wurden bereits so ausgebildet, dass sie ausreichende Kenntnisse haben, um die Fütterung eigenständig zu managen.

Das Fütterungswissen sollte im Betrieb bleiben – und nicht mit dem Berater wieder vom Hof fahren

Controlling

Wie bereits eingangs erwähnt, ist genau das das Ziel der Milchviehberatung von Denise Völker. „Die Landwirte sollen ihre eigenen Fütterungsexperten werden – denn sie arbeiten direkt an der Kuh in ihrer Herde. Wir wollen ihnen ermöglichen, Daten und Eindrücke besser einzuordnen und entsprechend zu handeln. Unabhängig davon, wer die Beratung durchführt oder welche Ration berechnet wurde: Am Ende hat die Kuh immer recht“, lautet die Devise von Astrid und Denise. Die Idee ihrer Beratung ist daher eher ein Coaching oder eine Ausbildung für Landwirte, die sich im Bereich Fütterung weiterentwickeln möchten. Dabei erhalten sie eine Art „Bedienungsanleitung“, um die Arbeit von Fütterungsberatern im Alltag selbst anwenden zu können. „Zu Beginn fallen viele Kursvideos und auch Arbeitsmaterialien an, die in wöchentlichen Video-Meetings individuell besprochen werden. Ziel ist es, das Fütterungscontrolling routinemäßig in die Betriebsabläufe zu integrieren. Wir wollen die Kunden mit Werkzeugen, Tools und unseren Zielwerten vertraut machen, damit sie später eigenständig entscheiden können“, erklärt Astrid. Denise ergänzt, dass die Ursache vieler Fütterungsfehler nicht in der Rationsgestaltung, sondern in der Umsetzung liege. Die Fütterungspraxis – wie Zeitpunkt der Fütterung, Beladeliste, Mischzeiten und Mischgenauigkeit – habe oft einen viel größeren Hebel, um Endresultate zu verbessern. Hier fehlt Betrieben oft die Erfahrung, gute Entscheidungen zu treffen oder sie haben Angst etwas falsch zu machen. Genau hier setzt das Trainingskonzept an.

Motivation

Nachdem ein Landwirt alle Module absolviert hat, sollte er in der Lage sein, seine Rationen selbst zu berechnen und abzuschätzen, wie die Kühe darauf reagieren. Darüber hinaus verfügt er über das Wissen, welche Komponenten und/oder Supplemente seine Herde benötigt und wie er mit Fütterungsberatern auf Augenhöhe diskutieren kann. Die Dauer des Trainings ist dabei sehr individuell: „Wir haben Betriebe, die sind schon mehrere Jahre in unserer Beratung – und andere fühlen sich nach sechs Monaten fit genug, um alles selbst in die Hand zu nehmen. Am Ende kommt es sehr darauf an, wie viel Motivation die Personen haben und wie viel Zeit sie investieren wollen“, so Astrids Erfahrung. Nach Einschätzung der beiden lohnt es sich jedoch, das Training über mehr als ein Jahr zu strecken. Denn neben dem Controlling im Stall ist auch die Begleitung bei der Grundfutterernte ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Je länger Betriebe teilnehmen, desto mehr Phasen und Jahreszeiten erleben sie, was ihnen später hilft, Veränderungen besser einzuschätzen. Es sind aber nicht nur Trainingsvideos, Arbeitsblätter und Video-Meetings, die die Milchviehhalter auf dem Weg zum Erfolg begleiten. Ein wichtiger Bestandteil ist auch der Austausch mit anderen Kursteilnehmern. In einer eigenen App können Fragen gestellt und Erfahrungen geteilt werden. „Durch Fragen und Rückfragen in den Gruppen werden Lösungsansätze oft sehr schnell klar. Den größten Hebel bringt die Community aber in Sachen Motivation und Disziplin. Die Fortschritte der anderen Landwirte inspirieren viele Teilnehmer dazu, selbst schnell voranzukommen“, so die beiden.

Komfortzone verlassen

Motivation und Disziplin sind zwei wichtige Elemente, um Fütterungsexperte zu werden. Hinzu kommen der Wille zur Verbesserung und eine bewusste, ernst gemeinte Zielsetzung. Das sind die Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Für das Beraterteam um Astrid und Denise steht der Erfolg der Kunden an oberster Stelle. Wie dieser Erfolg am Ende aussieht, entscheidet jeder Kunde für sich. „Unser primäres Ziel ist es, dass die Betriebe in zehn Jahren noch
wirtschaftlich Milchkühe halten können – und nicht, dass sie in kürzester Zeit ein bestimmtes Leistungsniveau erreichen“, so Denise. Pro Jahr erzielen die Betriebe, die das Training durchlaufen haben, in der Regel einen Mehrerlös von 30.000 bis 80.000 Euro je 100 Kühe. „Es ist ein ganzer Lern- und Entwicklungsprozess. Die Personen müssen aus ihrer Komfortzone heraus und ins Handeln kommen. Mehr melken und gesündere Kühe wollen alle – aber der begrenzende Faktor war in unseren Fällen noch nie die Genetik oder der alte Stall. Am Ende ist es immer das Mindset. Um bessere Entscheidungen zu treffen, muss man sich die richtigen Fragen stellen“, betont Astrid. Damit die Zusammenarbeit erfolgreich wird, trifft sich das Beraterteam mit potenziellen Kunden in einem unverbindlichen Video-Strategiegespräch. Anhand eines Fragebogens wird festgestellt, ob dem Betrieb fachlich weitergeholfen werden kann – und ob eine Zusammenarbeit auch auf menschlicher Ebene Sinn macht. Denn nicht nur die Betriebe entwickeln sich weiter, auch die Qualität der Beratung wächst stetig – durch enge Zusammenarbeit, eigene Versuchsreihen und das Feedback der Kunden.

 

KUHFACTO 07-2025

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Der erste Schnitt: Vom Feld auf den Futtertisch https://www.kuehe-gesund-fuettern.de/der-erste-schnitt-vom-feld-auf-den-futtertisch/ Thu, 03 Jul 2025 07:28:09 +0000 https://www.kuehe-gesund-fuettern.de/?p=25822 Der erste Schnitt: Vom Feld auf den Futtertisch Die Fütterung einer Milchviehherde ist der Dreh- und Angelpunkt für die Tiergesundheit. Besonders im Sommer wirken sich Fütterungsfehler direkt auf Eutergesundheit, Klauengesundheit oder auch auf die Fruchtbarkeit der Herde negativ aus. Dabei beeinflussen viele unterschiedliche Faktoren die Ergebnisse. Durch die höheren Außentemperaturen und die Arbeitsspitzen stehen die […]

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Der erste Schnitt: Vom Feld auf den Futtertisch

Die Fütterung einer Milchviehherde ist der Dreh- und Angelpunkt für die Tiergesundheit. Besonders im Sommer wirken sich Fütterungsfehler direkt auf Eutergesundheit, Klauengesundheit oder auch auf die Fruchtbarkeit der Herde negativ aus. Dabei beeinflussen viele unterschiedliche Faktoren die Ergebnisse. Durch die höheren Außentemperaturen und die Arbeitsspitzen stehen die Betriebsleiter und Kuhherden im Sommer vor besonderen Herausforderungen. Wenn dann noch der erste Wechsel auf die neue Grasernte hinzukommt, kann das System ins Straucheln kommen. Im folgenden Artikel wird deshalb auf die wichtigsten Aspekte, die für einen erfolgreichen Start mit dem ersten Grasschnitt notwendig sind, eingegangen.

Es stellen sich in den nächsten Wochen viele Betriebsleiter die Frage, wie sie den neuen ersten Grassilageschnitt am besten in die aktuelle Futtertischration mit hineinnehmen. Dabei zeigt sich in der Praxis, dass die Grundvoraussetzung für die Öffnung des ersten Grasschnitts zunächst die Stabilität der Silage ist. Nacherwärmtes Futter oder Silage aus einem instabilen Silostock führen zu verringerten Futteraufnahmen und gesundheitlichen Problemen bei den Kühen.

Zudem ist es wichtig die Futterumstellung -so kontrolliert wie möglich- in kleinen Schritten vorzunehmen. So lässt sich am besten auf Veränderungen im Stall richtig reagieren. Wenn in der Herde zum Beispiel das Kotbild plötzlich dünner wird und/oder der Harnstoffwert in der Tankmilch absinkt, sollte die Ration kurzfristig angepasst werden, um Pansenfermentationsstörungen entgegenzuwirken. Nicht selten führen u. a. hohe Zuckergehalte in Grassilagen zu Verdauungsstörungen und geringen Harnstoffwerten. Allein die Zugabe von Eiweißfuttermitteln ist dann oft nicht die eine Lösung, weil möglicherweise auch andere Rationseckparameter unausgewogen sind. Es könnte die Faserversorgung zu gering ausfallen oder Futterselektion spielt durch den Futterwechsel wieder eine größere Rolle.

Der Wechsel auf den ersten Schnitt

Bei der Umstellung auf den ersten Grasschnitt ist es sinnvoll täglich die TS-Gehalte sowohl in den Einzelsilagen als auch in der TMR am Futtertisch zu überprüfen, damit nicht mit falsch kalkulierten Frischfuttermengen gerechnet wird. Auf einigen Betrieben ist es üblich die Futterproben von der neuen Silage bereits im Vorfeld der Verfütterung zu ziehen. In der Praxis versenden jedoch auch viele Betriebe lieber eine Probe aus dem Anschnitt, wenn sie weit genug im Silostock drin sind. Das spätere Ziehen der Probe setzt ein lückenloses Fütterungscontrolling während der Futterumstellung voraus. Zudem kann von Frischgrasproben zum Erntezeitpunkt an dieser Stelle profitiert werden.

Erster Schnitt
Wie gelingt der Wechsel auf den ersten Schnitt?

Die wichtigste Tiergruppe beachten

Auf jedem Milchviehbetrieb entscheidet die Trockensteherfütterung über den Start der Kühe in die Laktation. Wenn die Trockensteherfütterung rund läuft, steigt die Einsatzleistung dadurch bei den abgekalbten Tieren in den ersten 40 Melktagen deutlich an. Startet ein Tier mit 1 Milchkilogramm mehr Einsatzleistung aufgrund einer ausgewogenen Fütterung in der Trockenstehphase, so wirkt sich das direkt positiv auf die Milchmenge in der gesamten Laktation aus. 1 Mkg bedeuten hier ca. 250 Mkg auf die Gesamtlaktation, bei ähnlichen Kostenstrukturen. Voraussetzung ist allerdings, dass die Kühe gesund und fit starten. Deshalb ist die Tiergruppe der Trockensteher die „wichtigste“ Tiergruppe auf dem Betrieb. In der Trockensteherfütterung sollten aus unserer Sicht deshalb neue Grassilagen nie ohne Futteranalyse (DCAB Werte inkl.) und Rationsberechnung eingesetzt werden. Weshalb es im betrieblichen Alltag sinnvoll sein kann, die melkenden Kühe bei Bedarf bereits vor den Trockenstehern auf die neue Silage umzustellen. Sobald die Futteranalysen der neuen Grassilage vorliegen, kann die Rationsberechnung neu erstellt werden. Dabei sollten die Erfolgsparameter aus der Vorgängerration der Orientierung dienen. Beim Wechsel auf die neue Silage ist es gerade bei den Trockenstehern wichtig, die täglichen Trockenmasseaufnahmen zu messen, um etwaige Problemanbahnungen bereits im Keim zu ersticken. Mit dem richtigen Trockensteherkonzept sollten die Kühe in den letzten 14 Tagen vor der Kalbung mind. 15 kg Trockenmasseaufnahme schaffen und dabei weder zu- noch abnehmen.

» Der Futtertisch ist der Teller der Kuh. «

Anpassungen der Kraftfutterkomponenten

Wenn die vorhandenen Kraftfutterkomponenten nach dem Futterwechsel in der melkenden Ration angepasst werden sollen, weil zum Beispiel der Harnstoffwert in der Tankmilch zu hoch liegt, empfiehlt es sich, die Rationsanpassung ebenfalls in kleinen Schritten durchzuführen. Es gibt Herden, die werden so konstant gefüttert, dass sich bereits Veränderungen von 150g in der Trockenmasse auf die Kühe erkennbar auswirken (meistens zuerst über die Kotkonsistenz sichtbar).

Wird mit Kraftfutterstationen gearbeitet, sollten diese regelmäßig kalibriert werden. Da unterschiedliche Mischfutter auch unterschiedliche Dichten haben, ist eine Eichung der Kraftfutterstation nach Erhalt einer neuen Kraftfutter-Sorte unerlässlich. Die Alarm-Listen müssen regelmäßig ausgewertet werden, um gesundheitliche Probleme rechtzeitig zu erkennen.

Fütterungscontrolling

Ein Controlling der Fütterung ermöglicht es einem Milchviehbetrieb Schwachstellen der Ration möglichst schnell aufzudecken. Weil man anhand der erfassten Kennzahlen direkt sieht, wenn die Erfolgskennzahlen sich verschlechtern. So lassen sich „Fütterungsevents“ vermeiden oder auf wenige Tage begrenzen. Gerade im Hochleistungsbereich führen wenige Tage Fütterungsevents nicht selten zu Herausforderungen für mehrere Wochen. Fütterungsevents in leistungsfähigen Herden bedeuten für den Betrieb ein auf der Stelle treten. Die Herde steigert zwar ihre Leistung, aber nur mit einer verschlechterten Tiergesundheit. Oder die Herde entwickelt sich bereits seit ein bis zwei Jahren nicht wirklich weiter, weil sie durch Fütterungsevents – und dazu gehört auch eine unkorrekt durchgeführte Futterumstellung auf den ersten Grasschnitt – immer wieder zurückgeworfen wird. Das kostet das Team viel Zeit und Nerven. Außerdem auch Geld. Deshalb sollte man als Betriebsleiter oder Herdenmanager die Herde genau im Auge behalten – gerade während der Futterumstellung- und seinem „Kuhauge“ trauen. Denn es gilt: #kuehehabenimmerrecht. Wird das Kotbild heterogen? Fressen die Kühe schlechter? Können sie am Futtertisch ihr Futter selektieren? Verändern sich die Milchinhaltsstoffe am Tank? Verringert sich die Milchmenge? Das sind die Fragen, die man sich täglich stellen muss, wenn eine neue Silage angebrochen wird, ein Futterwechsel vollzogen wird.

Ein gutes Fütterungscontrolling zielt darauf ab, alle Schwachstellen direkt aufzudecken und nicht erst zu reagieren, wenn die Kühe bereits zwei Kilogramm Trockenmasseaufnahme am Futtertisch verloren haben und die Milchmenge beginnt zu sinken. Denn dann dauert es Tage bis Wochen, um die Herde wieder auf die richtige Spur zu bringen. Probleme mit Verdauungsstörungen und Eutergesundheitsprobleme sind dann bereits mit einzukalkulieren. Gerade in Phasen einer Futterumstellung ist ein gutes Fütterungscontrolling deshalb für ehrgeizige Betriebe unabdingbar.

Kühe sind „Hochleistungssportler“

Nur durch sachgerechte Futterwechsel und leistungsgerechte Rationen haben Kühe die Möglichkeit zum gesunden „Hochleistungssportler“ zu werden. Deshalb sind sie auf eine konstante Fütterung zur jeweils gleichen Tageszeit angewiesen. Zudem darf die Ration sich nicht sortieren lassen, weil nur homogene Mischrationen am Futtertisch die maximale Mikroebeneffizienz im Pansen ermöglichen.

Durch die regelmäßige Messung der Trockenmasseaufnahme und die Auswertung der Selektionsmöglichkeiten am Futtertisch durch den Einsatz einer Schüttelbox, lässt sich schnell feststellen, ob die neue Silage von den Kühen gut und gleichmäßig gefressen wird. Das Kotbild, die Tankdaten und die LKV-Daten liefern neben dem optischen Bild der Kühe weitere Informationen zu der neuen Silage. Diese Daten spielen eine wichtige Rolle, denn Papier allein ist geduldig und allein eine Futteranalyse reicht nicht aus, um abschätzen zu können, ob die Fütterung für die Kühe und ihr aktuelles Leistungsniveau passt.

Während der Futterumstellung sollte natürlich auch die Futterhygiene am Futtertisch beachtet werden, denn der Futtertisch ist der „Teller der Kuh“. Kühen dürfen nur einwandfreie Futterqualitäten vorgelegt werden. Dazu gehört natürlich auch die tägliche Entfernung des Restfutters genauso wie die etwaige Stabilisierung der Ration bei Stabilitätsproblemen. Diese können entgegen der landläufigen Meinung – bereits bei relativ geringen Außentemperaturen von 15 Grad ein Problem sein, weshalb auch hierzu anhand der Fütterungsdaten die Kühe immer wieder „befragt“ werden sollten.

Das Füttern: Eine One-Man-Show

Auf Milchviehbetrieben hat im besten Fall eine Person die Verantwortung für die Fütterung und für das Controlling. Das kann zum Beispiel der Futtermeister oder der Herdenmanager sein.

Jegliche Fütterungsfehler und dazu gehören auch zu schnelle Futterwechsel, wirken sich immer direkt auf die Herde aus. Schwankende Milchmengen am Tank von über zwei Prozent sind ein Hinweis auf Unstimmigkeiten im Fütterungsprozess. Auch Abweichungen in den Milchinhaltsstoffen sind Anzeiger für eine fehlende Kontinuität in der Fütterung. Dabei reagieren der Fett– und Eiweißgehalt deutlich langsamer als der Harnstoffwert (u. a. durch höhere Grassilageanteile) oder die Zellzahl (u. a. durch Schimmelbildung im Silostock). Füttern unterschiedliche Personen im Wechsel, fehlt oft Effizienz im Pansen. Er läuft nicht vollständig „rund“. Das liegt daran, dass jeder Mensch anders ist und jeder Mensch anders füttert. Unterschiedlich tief mit der Fräse in den Silostock reinfahren gehört genauso dazu wie verschiedene Zwischenmischzeiten während des Beladens. Füttern mehrere Personen oder füttert zwar immer dieselbe Person, aber stets ungenau, so fällt diese fehlende Effizienz im laufenden Betrieb nicht auf. Es tritt bei den Kühen ein Gewöhnungseffekt ein. Die Herde bleibt jedoch hinter ihrem möglichen Leistungspotenzial zurück.

Wird das Füttern auf einem Betrieb als One-Man-Show organisiert, lässt sich bei guter Schulung die maximale Effizienz im Fütterungsprozess erzielen. Das Ergebnis sind vor allem gesunde Kühe, aber auch motivierte Mitarbeiter und deutlich geringere Futter- und Tierarztkosten.

» Die Auswirkungen von Hitzestress kosten einen Milchviehbetrieb schnell mehr als 10.000 € bei einer 100er Kuhherde. «

Hitzestress

Auch Faktoren aus dem Außen spielen beim Futterwechsel eine Rolle. Das sind im Frühjahr und Sommer besonders die Außentemperaturen und das Wetter, das uns oft fordert. Da moderne Milchkühe in Leistung ihre „Wohlfühltemperatur“ zwischen 0° und 15° Grad haben, stehen viele Betriebsleiter bereits ab dem Frühjahr vor der Herausforderung, den Hitzestress durch Lüftung und Ventilation für die Kühe so gering wie möglich zu halten. Und jeder Milchviehhalter stellt sich jedes Jahr erneut die Frage, wie gehe ich am besten mit der Situation um. Denn jeder, der Kühe kennt und sich mit seinen Daten aus der MLP und Co. auseinander setzt, weiß, dass die negativen Auswirkungen von Hitzestress auf die Tiergesundheit der Kühe enorm sein können. Je nach Dauer der Hitzeperiode und je nach Stalltyp, hält der Stall und die Herde unterschiedlich lange durch.

Am Beginn einer neuen Hitzeperiode hat der Betriebsleiter noch den Eindruck, man kommt mit einem „blauen Auge“ davon. Doch nach einigen Tagen sinkt die Futteraufnahme wesentlich und auch wenn in dem Moment die Milchmenge „erfreulicherweise“ nicht proportional mit sinkt, so hofft man doch, sie würde es tun. Sinkt die
Milchmenge in solchen Momenten nicht, geht es zu Lasten der Tiergesundheit und die Rechnung kommt zeitversetzt in Form von tiergesundheitlichen Problemen. Hitzestressperioden führen schnell zu hohen Unkosten und vor allem zu weniger Motivation und Spaß an der Arbeit. Denn niemand geht gerne in den Stall, wenn er weiß, dass aktuell zu viele Kühe Probleme mit der Verdauung haben, oder zeitversetzt lahm sind und die Tiere schlechter tragend werden. Die Erinnerungen an den letzten Herbst sind möglicherweise noch sehr präsent.

„Break-Down-Phase“

Die Auswirkungen von Hitzestress kosten einen Milchviehbetrieb schnell mehr als 10.000 € bei einer 100er Kuhherde. Aus diesem Grund ist es wichtig, so viele Stressoren wie möglich im Sommer auszustellen. Z.B. durch so wenig Futterwechsel wie möglich und durch so viel Zeit wie möglich im Stall bei den Kühen.

Da die „Break-Down-Phase“ eines Stalls bei jedem Betrieb anders ist, sollte zudem in jedem Jahr neu anhand der aktuellen Zahlen evaluiert werden, wo der Betrieb derzeit steht und welche Stellschrauben noch optimiert werden können.

Ein einfaches Beispiel: Der Kuhstall ist bereits 30 Jahre alt und die Wände sind geschlossen, er beinhaltet nur wenig Durchlüftung und keinerlei Ventilation. In einer Hitzewelle reagieren die Tiere bereits nach nur wenigen Tagen auf den Hitzestress. Im Vergleich dazu kann ein Stall, der offen ist und gleichzeitig über eine Ventilation verfügt, die Kühe manchmal bis zu 10-14 Tagen auf einem guten Niveau halten, ohne nennenswerte Einbrüche in der Trockenmasseaufnahme und/oder im Tiergesundheitsbereich. Dabei sollten die Einsatzleistungen inkl. der Färseneinsatzleistungen in die Betrachtung unbedingt mit einbezogen werden. Nicht selten hat ein Betrieb zwar viel Ventilation bei den melkenden Tieren in den letzten Jahren nachgerüstet, aber die Trockensteher und Abkalber wurden „vergessen“. Das wirkt sich nachweislich negativ auf die Einsatzleistungen aus und kostet den Betrieb somit Geld (in Form von fehlender Einsatzleistung) und Zeit, weil die Tiere nicht so erfolgreich starten und Unterstützung benötigen.

Das Ziel sollte deshalb unbedingt sein, die „Break Down-Phase“ möglichst lange hinaus zu zögen und auch bei sommerlichen Temperaturen gesunde, fitte Kühe zu melken.

Fazit

Betriebe steuern über ihre Fütterung aktiv mit, wie gesund ihre Herde ist und wie sie mit Futterwechseln zurechtkommt. Schlecht umgesetzte oder ungeplante Futterwechsel kosten die Milchviehbetriebe deshalb Zeit und Geld. Eine tiergesunde und fachgerechte Fütterung ist für erfolgreiche Betriebe auch bei Zeitmangel, Erntestress und allgemeiner Feldarbeit deshalb Prio 1.

Eine Futtertischration zeigt ihr vollständiges Potenzial erst, wenn sie 3-5 Monate lang durchgängig an die Kühe verfüttert wird. Auf Betrieben mit einer konstanten Fütterung trifft der alte Spruch „Pansenmikroben benötigen drei bis vier Wochen, um sich an neues Futter zu gewöhnen“ nicht (mehr) zu – dafür sind die Leistungen der Herden zu hoch. Nach wenigen Wochen lassen sich zwar nach einem Futterwechsel keine Verdauungsstörungen oder schwankende Milchinhaltsstoffe mehr feststellen. Die maximale Milchmenge ermelkt eine Ration jedoch nach drei bis vier Wochen selten. Futterwechsel sollten mit einem engmaschigen Controlling durchgeführt werden und im Vorfeld geplant werden. Nur so bleibt die Herde fit, gesund und leistungsfähig.

Artikel aus der Milchpraxis 3/2025  (59 Jg.)

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Best of 2024 – Sinkende Milchinhaltsstoffe – was dagegen tun?

In dieser Podcast-Folge gibt es ein kleines Highlight: Wir wiederholen die Episode, die euch 2024 am meisten interessiert hat. Falls ihr sie verpasst habt oder einfach nochmal reinhören wollt – hier kommt eure Favoritenfolge des letzten Jahres.

Dein Betrieb hat aktuell mit niedrigen Milchinhaltsstoffen zu kämpfen und du weißt nicht, was du dagegen tun kannst? Dieses Problem betrifft insbesondere im Frühling einige Milchviehhalter.

Folgende Punkte besprechen wir in dieser Folge:

  • Was sind die Gründe für sinkende Milchinhaltsstoffe?
  • Wie können Milchinhaltsstoffe erhöht werden?
  • Welche Maßnahmen bringen nicht den gewünschten Effekt?
  • Wie lassen sich Milchinhaltsstoffe stabilisieren?

Wenn du deine Milchinhaltsstoffe nachhaltig erhöhen möchtest, melde dich gern bei uns und wir finden gemeinsam mit dir heraus, ob wir dich bei deinen Zielen unterstützen können.

Viel Spaß beim Hören 

Denise und Astrid 

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Trends in der Fütterung bringen dich nicht voran

In der Fütterung gibt es regelmäßig neue Trends – was in der einen Region funktioniert, ist in der anderen vielleicht längst überholt oder wirtschaftlich nicht darstellbar. Wichtig ist, dass du nicht jedem Trend blind folgst, sondern gezielt prüfst, ob diese Änderung für dich aktuell Sinn macht. Gerade wenn Veränderungen anstehen, brauchst du Daten, Vergleiche und eine stabile Basis, bevor du etwas Neues ausprobierst. Studien dazu sind hilfreich – aber nur, wenn sie auch zur Praxis passen und die Bedingungen vergleichbar sind. Frag also kritisch nach und schau auf deine eigenen Zahlen. Denn niemand kennt deine Kühe besser als du selbst – und niemand außer dir hat so ein großes Interesse an deinem Erfolg.

Viel Spaß beim Hören

Viele Grüße

Denise und Astrid

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