{"id":10234,"date":"2019-05-25T14:05:23","date_gmt":"2019-05-25T12:05:23","guid":{"rendered":"https:\/\/kuehe-gesund-fuettern.de\/?p=10234"},"modified":"2023-03-17T20:55:48","modified_gmt":"2023-03-17T19:55:48","slug":"dont-kill-your-cashcow","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/dont-kill-your-cashcow\/","title":{"rendered":"Don&#8217;t kill your Cashcow"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"10234\" class=\"elementor elementor-10234\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-6f196be9 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"6f196be9\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\" data-settings=\"{&quot;jet_parallax_layout_list&quot;:[]}\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-5d7ba0a8\" data-id=\"5d7ba0a8\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-6242775 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"6242775\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><strong>In der Industrie werden die einzelnen Betriebszweige nach ihrem Einkommen und ihrem Anteil am Gewinn eingeteilt. Die sogenannte \u201eCashcow\u201c eines Betriebes, von der oft zu lesen ist, steht dabei f\u00fcr einen langzeitbew\u00e4hrten und Geld einbringenden Betriebszweig \u2013 im Fall eines Milchviehbetriebs die Milchproduktion \u2013, den es im bestm\u00f6glichen Zustand zu erhalten gilt. Aktuell zwingt der extrem niedrige Milchpreis die Milchviehhalter dazu, die Kosten ihrer Milchproduktion noch eingehender zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/strong><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-a1293b4 elementor-widget elementor-widget-button\" data-id=\"a1293b4\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"button.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-button-wrapper\">\n\t\t\t\t\t<a class=\"elementor-button elementor-button-link elementor-size-sm\" href=\"https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/MP-Artikel-Dont-kill-your-cashcow.pdf\">\n\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-content-wrapper\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-text\">Original-Artikel anzeigen<\/span>\n\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-658035ac elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"658035ac\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><span style=\"color: var( --e-global-color-primary ); font-family: Lato, sans-serif; font-size: 40px; font-weight: bold; letter-spacing: 0.1px;\">Keine falschen Sparma\u00dfnahmen<\/span><\/p><p>Da der Kostenblock Futter derzeit \u00fcber 60 % der Produktionskosten ausmacht, r\u00fccken die Futterkosten in den Mittelpunkt der Einsparungsbetrachtung. Wenn Futterkosten \u00fcberpr\u00fcft werden, sollten die folgenden f\u00fcnf Bereiche betrachtet werden:<\/p><ol><li style=\"list-style-type: none;\"><ol><li>die Kosteneffizienz von Futterzusatzstoffen,<\/li><li>der Nutzen von zugekauften Saftfuttermitteln (u. a. Biertreber),<\/li><li>die Grundfutterqualit\u00e4t und deren Lagerung,<\/li><li>das betriebliche Futtermanagement (z. B. Restfuttermenge, Tier-Fressplatz-Verh\u00e4ltnis etc.) und 5. die Gesundheit der Tiere.<\/li><\/ol><\/li><\/ol><p>Denn nach wie vor gilt der alte Grundsatz: \u201eNur eine Ration, die den Pansen gesund erh\u00e4lt, ist auch eine wirtschaftliche Ration!<\/p><h2>Was ist die optimale Ration?<\/h2><p>Dabei schneidet selten die g\u00fcnstigste Ration auch als die wirtschaftlichste Ration ab. Viel wichtiger ist, dass die Ration und die Milchmenge in einem effizienten Verh\u00e4ltnis zueinanderstehen. Hierf\u00fcr steht die Kennzahl <a href=\"https:\/\/kuehe-gesund-fuettern.de\/iofc-einkommen-nach-futterkosten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Income over feed cost (IOFC)<\/strong><\/a>, \u00fcbersetzt Einkommen nach Futterkosten, zur Verf\u00fcgung und sollte zur genauen Pr\u00fcfung der Ration herangezogen werden. Das IOFC l\u00e4sst sich errechnen, indem die t\u00e4glichen Futterkosten pro Kuh und Tag von den t\u00e4glichen Milcherl\u00f6sen abgezogen werden. Das verbleibende Einkommen steht dann f\u00fcr alle weiteren Kostenbl\u00f6cke u. a. Arbeit und Kapital zur Verf\u00fcgung. Betriebe, deren Haupteinnahmequelle die Milchproduktion ist, m\u00fcssen jede Ma\u00dfnahme zur Einsparung sorgf\u00e4ltig pr\u00fcfen. Oft f\u00e4llt durch die Einsparung von Futterkosten die Milchmenge so weit geringer aus, dass der IOFC-Wert sich sogar verschlechtert. Die schwierigen Bem\u00fchungen des Milchviehhalters, Futterkosten einzusparen, f\u00fchren deshalb leider im seltensten Fall zu mehr Effizienz. Es best\u00e4tigt sich immer wieder in der Praxis: Die Cashcow auf einem Milchviehbetrieb bleiben die Milcheinnahmen!<\/p><p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/10.png\" alt=\"Voll-TMR \" width=\"815\" height=\"408\" \/>\u00a0<\/p><p><i>Eine Analyse der Voll-TMR kann Aufschluss dar\u00fcber geben, weshalb die Ration nicht die erwartete Milchmenge ermelkt.<\/i><\/p><h2>Was ist das optimale IOFC f\u00fcr meinen Betrieb?<\/h2><p>Diese Frage kann nur einzelbetrieblich gekl\u00e4rt werden. Je h\u00f6her der IOFC-Wert, desto besser. Der wichtigste Einflussfaktor bleibt nat\u00fcrlich der Milchpreis. Daneben spielen aber auch die vorhandenen Grundfuttermengen und -qualit\u00e4ten, die auf dem Betrieb zur Verf\u00fcgung stehen, eine gro\u00dfe Rolle und geben das Grundger\u00fcst der optimalen Ration vor. Gutes Grundfutter hilft, das genetische Leistungspotenzial der K\u00fche m\u00f6glichst schonend auszusch\u00f6pfen. Wenn die Grundfuttermittel eine hohe Energiedichte und eine gute Verdaulichkeit aufweisen, ist das eine gute Voraussetzung f\u00fcr einen hohen IOFC-Wert. Gleichzeitig wird durch eine hohe Grundfutterleistung die Liquidit\u00e4t des Betriebes geschont, da es bereits gelagert wird und schon \u201ebezahlt\u201c ist. In der Praxis liegt der IOFC (Grundfutter mit Marktpreisen ber\u00fccksichtigt) auf vielen Betrieben derzeit oft nur noch bei 7 bis 10 ct pro Kilogramm Milch. Davon m\u00fcssen alle weiteren Kosten der Milchproduktion bezahlt werden.<br \/>Oft f\u00fchrt eine Steigerung der Milchmenge zu einem h\u00f6heren IOFC, da der Anteil des Erhaltungsbedarfs der K\u00fche an den Futterkosten sinkt. Mehr Milch bedeutet deshalb immer auch, dass mehr Geld f\u00fcr die Deckung der weiteren Kosten zur Verf\u00fcgung steht. Im Beispiel (Tabelle) wurden zwei \u00e4hnliche Betriebe miteinander verglichen. Werden j\u00e4hrlich 800.000 kg Milch abgeliefert, so hat Betrieb A monatlich 2.667 \u20ac geringere Einnahmen als Betrieb B. Hier w\u00e4re umgehend gegenzusteuern.<\/p><h3>Der IOFC ber\u00fccksichtigt nicht den Einfluss auf die Tiergesundheit.<\/h3><p>Wird z. B. der Anteil eines g\u00fcnstigen Futtermittels in der Ration erh\u00f6ht, wird m\u00f6glicherweise die Milchmenge gehalten, der Einfluss auf Fruchtbarkeit und Klauengesundheit l\u00e4sst sich aber erst nach ein paar Wochen absch\u00e4tzen und monet\u00e4r nur schwer bewerten.<br \/>Wird der IOFC-Wert vom Betrieb regelm\u00e4\u00dfig berechnet, hilft es, als weitere Kennzahl einen fixen IOFC-Wert (f\u00fcr einen festen Milchpreis) mit in die Auswertung aufzunehmen. So lassen sich betriebliche Entwicklungen besser abbilden.<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/DV-Blogbeitragsgrafiken-815x4081-1.png\" alt=\"Tabelle Vergleich zweier Betriebe - www.kuehe-gesund-fuettern.de\" width=\"815\" height=\"408\" \/><\/p><h2>Passt die Milchmenge zur Ration?<\/h2><p>Wenn dies nicht der Fall ist und man bef\u00fcrchtet, dass das IOFC zu gering ausf\u00e4llt bzw. die K\u00fche nicht die Milch geben, die von der Ration erwartet wird, ist es wichtig, die Ration genau zu \u00fcberpr\u00fcfen. Einen ersten Aufschluss \u00fcber m\u00f6gliche Fehlerquellen kann eine TMR-Vollanalyse geben. Auch die Bestimmung der tats\u00e4chlichen Trockenmasseaufnahme ist wichtig, um die Ration und ihr Leistungspotenzial richtig einzusch\u00e4tzen. Die Milchinhaltsstoffe geben Aufschluss dar\u00fcber, ob die Ration ausgewogen ist. Erreichen die K\u00fche die angestrebte Peakleistung nach 5\u20137 Wochen nicht, muss die Eiwei\u00dfversorgung \u00fcberpr\u00fcft werden. Bei einer unzureichenden Persistenz (mehr als 12 % der Tiere m\u00fcssen mit weniger als 15 Litern trockengestellt werden) sollte die Energieversorgung in Augenschein genommen werden. Wenn verschiedene F\u00fctterungsgruppen gef\u00fcttert werden, ist vor allem die Persistenz nach dem Gruppenwechsel zu kontrollieren. Die K\u00fche sollten in kleinen Gruppen umgestallt werden und optimalerweise keine Milch verlieren. In der Praxis l\u00e4sst sich oft beobachten, dass auch Harnstoffwerte &lt; 200 mg\/l viel Milch ermelken, da hohe Harnstoffwerte oft nur ein Hinweis auf einen Energiemangel sind. Deshalb muss bei der Interpretation der Harnstoffwerte immer die gesamte F\u00fctterung und die Tiergesundheit beurteilt werden.<\/p><h2>Wie viel Kraftfutter ist wirtschaftlich?<\/h2><p>Zum optimalen Kraftfutterverbrauch gibt es verschiedene Meinungen, sowohl in der Wissenschaft, in der landwirtschaftlichen Ausbildung als auch in der Praxis. Das liegt daran, dass auch diese Frage stets einzelbetrieblich beantwortet werden muss, da viele unterschiedliche Faktoren eine Rolle spielen. Vergleicht man die verschiedenen Regionen in Deutschland miteinander, so l\u00e4sst sich feststellen, dass der Kraftfutterverbrauch auf den milchviehhaltenden Betrieben in Schleswig-Holstein im Schnitt niedrig liegt (laut BZA 2014\/2015 bei 285 g\/kg Milch korrigiert auf Energiestufe III). In anderen Regionen mit schlechten Energieertr\u00e4gen pro Hektar Mais und gleichzeitig geringen Grasqualit\u00e4ten liegt der Kraftfuttereinsatz pro Kilogramm Milch \u00fcblicherweise \u00fcber 300 g und wird von der Beratung auch so unterst\u00fctzt.<br \/>Damit nicht \u00c4pfel mit Birnen verglichen werden, ist es notwendig, sowohl die Milchmenge als auch die eingesetzten Kraftfuttermittel hinsichtlich ihrer Energie zu korrigieren. Wird ein hochwertiges Kraftfutter mit einem Energiegehalt von 7,0 MJ NEL eingesetzt, so f\u00fchrt die Energiekorrektur dazu, dass aus den auf dem Betrieb eingesetzten 260 g\/kg Milch 272 g\/kg werden (E III). M\u00f6chte der Landwirt sich mit einem Berufskollegen vergleichen, sollten beide energiekorrigierte Kraftfuttermengen verwenden, um die Wirtschaftlichkeit ihrer F\u00fctterungen gut einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen.<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/9.png\" alt=\"Kraftfutterstation \" width=\"815\" height=\"408\" \/>\u00a0<\/p><p><i>Um Fehler bei der Kraftfutterzuteilung zu vermeiden, sollten die Kraftfutterstationen regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberpr\u00fcft und kalibriert werden.<\/i><\/p><h2>Transponder-Stationen richtig nutzen<\/h2><p>Wenn am Futtertisch eine Teil-TMR angeboten und zus\u00e4tzlich Kraftfutter \u00fcber Transponderstationen gef\u00fcttert wird, stellen diese eine zus\u00e4tzliche Fehlerquelle dar. Wann wurden die Stationen zuletzt gereinigt und kalibriert? Sind die F\u00fctterungskurven richtig eingestellt? Passen sie zur aktuell gef\u00fctterten Ration? Zudem sollte die maximal ausgeworfene Portionsgr\u00f6\u00dfe nicht mehr als 1,5 kg\/Besuch betragen. Werden als durchschnittliche Kraftfuttermenge 6 kg an der Station pro Kuh und Tag gef\u00fcttert, muss eine Kuh 4x t\u00e4glich die Station aufsuchen. Bei mehr als 100 Tagesbesuchen pro Transponder holen schwache Tiere (F\u00e4rsen, Frischmelker, kranke K\u00fche) nicht mehr die volle Menge Kraftfutter ab. Demnach d\u00fcrften in solch einem Fall nicht mehr als 20 K\u00fche Zugang zu der Station haben oder die Teil-TMR am Futtertisch muss mit zus\u00e4tzlichem Kraftfutter aufgewertet werden. Dadurch lie\u00dfe sich die Besuchsfrequenz ebenfalls reduzieren.<\/p><h3>Schon h\u00e4ufig f\u00fchrte eine nicht richtig funktionierende Transponderstation zu \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Kraftfuttergaben.<\/h3><p>Diese schaden nicht nur der Tiergesundheit (Acidosegefahr deutlich erh\u00f6ht), sondern auch der Wirtschaftlichkeit der Milchproduktion. Eine einfache Kontrollm\u00f6glichkeit \u2013 neben der Kalibrierung mit einem Transponder \u2013 ist das Abgleichen1 der Lieferscheine mit den vorgesehenen Kraftfuttermengen. Bei der kuhindividuellen Kraftfutterzuteilung \u2013 auch in Kombination mit Milchmengenmessung \u2013 muss immer die Pansenf\u00fcllung, die Mistkonsistenz und die Wiederkauaktivit\u00e4t der Tiere mitber\u00fccksichtigt werden. Die Person, die das Kraftfutter zuteilt, muss demnach jede Kuh kennen und \u201evor Auge haben\u201c.<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/7.png\" alt=\"Sch\u00fcttelbox \" width=\"815\" height=\"408\" \/><\/p><h2>Futtereffizienz richtig vergleichen<\/h2><p>In Fachzeitschriften und auf Vortragsveranstaltungen wird immer wieder auch die Kennzahl <strong>Futtereffizienz<\/strong> diskutiert. Diese Kennzahl stellt dar, wie viel kg energiekorrigierte Milch aus einem kg Trockenmasse Futter gebildet werden. Als Zielwert wird f\u00fcr die Gesamtherde 1.5 kg ECM\/kg Trockenmasseaufnahme angegeben. Dieser Wert ist stark abh\u00e4ngig vom Laktationsstadium, der Laktationsnummer und der F\u00fctterungsstrategie des Betriebes (z. B. hohe Grundfutterleistung, g\u00fcnstiger Kraftfutterkontrakt). In der Beratungspraxis ist es wichtig, dass neben der Umrechnung in Kilogramm ECM auch die Energiedichte der Ration ber\u00fccksichtigt wird (kg ECM\/kg TM energiekorrigiert). Nur so lassen sich horizontale und vertikale Betriebsvergleiche erstellen und der Betrieb kann Schlussfolgerungen daraus ziehen.<\/p><h2>Cashcow-Fazit<\/h2><p>Das \u00dcberpr\u00fcfen der Futterkosten darf nicht zu einer geringeren Milchmenge oder gar zu kranken K\u00fchen f\u00fchren. Die Cashcow auf einem milchviehhaltenden Betrieb ist und bleibt die Milchproduktion. Wird die Milchmenge durch das Einsparen von Futterkosten verringert, verschlechtert sich fast immer auch das Einkommen nach Futterkosten (IOFC). Somit bleibt weniger Geld f\u00fcr die Deckung der \u00fcbrigen Kosten \u00fcbrig. Aus diesem Grund m\u00fcssen die Ration und vor allem die F\u00fctterungskennzahlen (u. a. Trockenmasseaufnahme, Kraftfutterverbrauch, Futterkosten) gerade im aktuellen Milchpreistief zeitnah (mind. monatlich) ausgewertet und beurteilt werden. Bei der Futtereffizienz muss neben der energiekorrigierten Milchmenge auch die Ration energetisch korrigiert werden. Nur mit den richtigen Kenn- und Vergleichszahlen wird die maximale Effizienz der F\u00fctterung erreicht und es lassen sich an der richtigen Stelle Kosten einsparen.<br \/>Ich w\u00fcnsche dir viel Erfolg und gesunde K\u00fche!<br \/>Deine Denise<\/p><p align=\"justify\">\u00a0<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Industrie werden die einzelnen Betriebszweige nach ihrem Einkommen und ihrem Anteil am Gewinn eingeteilt. Die sogenannte \u201eCashcow\u201c eines Betriebes, von der oft zu lesen ist, steht dabei f\u00fcr einen langzeitbew\u00e4hrten und Geld einbringenden Betriebszweig \u2013 im Fall eines Milchviehbetriebs die Milchproduktion \u2013, den es im bestm\u00f6glichen Zustand zu erhalten gilt. 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