{"id":17660,"date":"2022-12-21T14:46:13","date_gmt":"2022-12-21T13:46:13","guid":{"rendered":"http:\/\/2022.kuehe-gesund-fuettern.de\/?p=17660"},"modified":"2023-03-17T21:06:26","modified_gmt":"2023-03-17T20:06:26","slug":"rationsberechnungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/rationsberechnungen\/","title":{"rendered":"Rationsberechnungen: Die berechnete Milchmenge melken"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"17660\" class=\"elementor elementor-17660\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-6dc1b960 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"6dc1b960\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\" data-settings=\"{&quot;jet_parallax_layout_list&quot;:[]}\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-13fb5460\" data-id=\"13fb5460\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-0bea3c3 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"0bea3c3\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Rationsberechnungen: Die berechnete Milchmenge melken<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-7089069a elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"7089069a\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><strong>Im folgenden Artikel geht es um den Umgang mit Rationsberechnungen. Bei Rationsberechnungen ist eine der wichtigsten Fragen: Wie l\u00e4sst sich herausfinden, ob die Ration, die auf dem Papier steht, die anvisierte Milchmenge ermelken kann oder eben nicht.<\/strong><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-2c78f18 elementor-widget elementor-widget-button\" data-id=\"2c78f18\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"button.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-button-wrapper\">\n\t\t\t\t\t<a class=\"elementor-button elementor-button-link elementor-size-sm\" href=\"https:\/\/kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/weshalb_melkt_die_ration_nicht_die_berechnete_milchmenge.pdf\" target=\"_blank\">\n\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-content-wrapper\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-text\">Original-Artikel anzeigen<\/span>\n\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-f005b23 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"f005b23\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Um eine Rationsberechnung lesen zu k\u00f6nnen, bekommt man w\u00e4hrend des Studiums einige Eckparameter an die Hand. Vielleicht werden in Tierern\u00e4hrung sogar einige Rationen als Fallbeispiele durchgesprochen. Dennoch f\u00e4llt es vielen Tier\u00e4rzten anf\u00e4nglich in der Praxis schwer, das erworbene Wissen anzuwenden. Die Milchviehf\u00fctterung auf einem Betrieb richtig einzusch\u00e4tzen, ist etwas ganz anderes, als das Thema in einem Seminar an der Universit\u00e4t zu besprechen. H\u00e4ufig bedarf es \u00dcbung. Der Schritt von der Uni in die Praxis ist schwer: Man hat vielleicht schon die Vokabeln NEL und nXP geh\u00f6rt und wei\u00df auch, dass ein gutes Mineralfutter in eine Ration hineingeh\u00f6rt. Doch h\u00e4ufig berichten Anf\u00e4nger, dass sie den Wald vor lauter B\u00e4umen nicht sehen, wenn sie das erste Mal eine Rationsberechnung auf einem Betrieb einsch\u00e4tzen sollen.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-7374567 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"7374567\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Aller Anfang ist schwer<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-8aa8f71 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"8aa8f71\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Die gute Nachricht: Das geht jedem zu Anfang so. Das Studium kann einen auf klitschnasse Silagen mit hohen Rohaschegehalten, die aufgrund des Vorschubs mit 70 % in der Ration untergebracht werden m\u00fcssen, nicht vorbereiten. Die zweite gute Nachricht lautet: Man kann es lernen und Spa\u00df dabei haben! Darum geht es in den folgenden Abs\u00e4tzen. Milchviehf\u00fctterung macht Spa\u00df, wenn man sich mit ihr intensiv auseinandersetzt und stets im Hinterkopf hat, dass die K\u00fche immer recht haben.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-db774ac elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"db774ac\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Welche Ration passt zu welchem Betrieb?\u200b<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-bd0671d elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"bd0671d\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Die Praxis zeigt h\u00e4ufig, dass eine Rationsberechnung selten der \u201eGamechanger\u201c f\u00fcr die Tiergesundheit ist. Das liegt in erster Linie daran, dass sehr viele Zielwerte \u2013 sowohl f\u00fcr Futteranalysen als auch f\u00fcr Rationsberechnungen \u2013 oft nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df sind und somit praxisnahe Orientierungswerte fehlen. Zudem gibt es viele regionale Glaubenss\u00e4tze, die die Weiterentwicklung von Betrieben ausbremsen k\u00f6nnen. Als Tierarzt kommt man in der Ausbildung nur mit rudiment\u00e4rem F\u00fctterungswissen zur Milchviehf\u00fctterung in Kontakt. Es werden h\u00e4ufig Rationseckparameter vermittelt und auch Rationskonzepte, die bei einer 1:1-\u00dcbertragung in die Praxis f\u00fcr den Gro\u00dfteil der Milchviehherden nicht (mehr) gut funktionieren. Es fehlt eine fachkundige \u201eBedienungsanleitung\u201c f\u00fcr die Umsetzung vor Ort mit den betrieblichen Herausforderungen.<\/p><p>Im Folgenden einige Leitfragen, die sehr hilfreich sind, wenn man sich intensiver mit der F\u00fctterung von Milchviehherden besch\u00e4ftigen m\u00f6chte:<\/p><ul><li><ul><li>Ab welcher Trockenmasseaufnahme ist die Fasermatte dieser Herde im Pansen tats\u00e4chlich so stabil, dass sie z.B. 28 % Zucker und St\u00e4rke in der Summe gut vertr\u00e4gt?<\/li><li>Sind die berechneten 7,1 MJ NEL in der Ration f\u00fcr die 9.000 Kilogramm Milch tats\u00e4chlich gut untergebracht oder ist es nur eine Zahl, die am Ende nichts mit der Realit\u00e4t zu tun hat? Zum Beispiel, weil es sich bei der Grassilage um Ladewagensilage in einer 50 cm hohen Feldmiete handelt. Oder weil bei der Berechnung ohne Futterfett am Ende nur 6,7 MJ NEL auf dem Papier stehen bzw. in Wirklichkeit die Trockenmasseaufnahme sogar ansteigen w\u00fcrde, wenn man das Futterfett herausschleichen w\u00fcrde.<\/li><\/ul><\/li><\/ul><p>Es sind genau diese wichtigen Details, die viele Betriebe davon abhalten, ihre Herde in der Gesundheit und in der Leistung weiterzuentwickeln. Am Ende liegen zwischen einer gut gerechneten und gut umgesetzten Ration im Vergleich zu einer Ration mit M\u00e4ngeln in der Umsetzung auf 100 K\u00fche schnell 50.000 \u20ac mehr Gewinn pro JAHR! Das sind sehr viele Tr\u00e4nken, Kuhb\u00fcrsten und Frischmelkerabteile, in die der Landwirt das Geld investieren k\u00f6nnte. Ein guter Berater oder Tierarzt sollte sich deshalb auch immer unbedingt die Frage stellen: Passt die Ration zum Betrieb und zu seinen Zielen? Melkt die Ration die erwartete Milchmenge? Passt die Ration zu den betrieblichen Rahmenbedingungen vor Ort?<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4012302 elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"4012302\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figure class=\"wp-caption\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/IMG_4153-scaled-1-1024x683.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-image-17663\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/IMG_4153-scaled-1-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/IMG_4153-scaled-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/IMG_4153-scaled-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/IMG_4153-scaled-1-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/IMG_4153-scaled-1-2048x1366.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figcaption class=\"widget-image-caption wp-caption-text\">Bei der Analyse von Futterproben sollte immer das gleiche Labor verwendet werden.<\/figcaption>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/figure>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-fea9cef elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"fea9cef\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Sind Analysewerte verschiedener Labore vergleichbar?\u200b<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-b53a46a elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"b53a46a\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Die Antwort lautet schlicht: Nein. Viele Berufsanf\u00e4nger haben das Gef\u00fchl, sie m\u00fcssten jeden Parameter auf der Futteranalyse sofort einordnen k\u00f6nnen. Viel wichtiger ist, dass man nicht versucht, Ergebnisse aus unterschiedlichen Laboren miteinander zu vergleichen. Es gibt Labore, deren Ergebnisse schlicht nicht miteinander vergleichbar sind, weil z.B. Labor X grunds\u00e4tzlich 0,1 bis 0,2 MJ NEL mehr misst als Labor Y. Deshalb die Empfehlung, immer dasselbe Labor f\u00fcr Futteranalysen innerhalb eines Betriebs zu verwenden, damit die Ergebnisse vergleichbar sind.<\/p><p>H\u00e4ufig passen die angegebenen \u2013 oft schon veralteten \u2013 Zielwerte auf den Futteranalysebegleitpapieren nicht zu jedem Betrieb und Leistungsniveau. So ergab zum Beispiel die betriebsinterne Auswertung der Eisengehalte von \u00fcber 1.000 TMR-Analysen in der DACH-Region immer einen Wert zwischen 300 und 600 mg\/kg TS. Erst langsam werden diese Werte f\u00fcr die Zielwerte von den Laboren auf den Pr\u00fcfbefunden angepasst. Die alleinige Orientierung an Zielwerten auf Befunden jeglicher Art kann zu falschen Ma\u00dfnahmen in der Praxis f\u00fchren. Besser ist es, die praxisinternen Daten auswerten, sich mit Berufskollegen austauschen und nachhaken, wenn Werte auff\u00e4llig sind. Womit wir auch gleich zum n\u00e4chsten sehr wichtigen Punkt in der Milchviehf\u00fctterung kommen.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-a075aef elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"a075aef\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figure class=\"wp-caption\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG_3869-scaled-1-1024x683.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-image-13991\" alt=\"Milchviehberatung - www.kuehe-gesund-fuettern.de\" srcset=\"https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG_3869-scaled-1-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG_3869-scaled-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG_3869-scaled-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG_3869-scaled-1-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG_3869-scaled-1-2048x1366.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figcaption class=\"widget-image-caption wp-caption-text\">Futterwechsel sollten \u00fcber das Jahr genau geplant werden und an die Ziele des Betriebs angepasst werden.<\/figcaption>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/figure>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-0079852 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"0079852\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">In guten Zeiten messen \u2013 Erfolg wiederholbar machen\u200b<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-1519623 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"1519623\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Es ist sehr wichtig, dass vor allem in guten Zeiten Daten gesammelt werden. Dann, wenn die Rationen gut laufen, k\u00f6nnen G\u00e4rs\u00e4uremuster oder Toxinbelastungen in den Grassilagen mit analysiert werden. Dann sollten auch Harn- und Blutproben gezogen werden, um sich eine gute \u00dcbersicht zu verschaffen, weshalb es gut l\u00e4uft. Es sollten Wasserproben gezogen werden und die Mischrationen analytisch \u00fcberpr\u00fcft werden.<\/p><p>H\u00e4ufig ist leider das Gegenteil der Fall. In Problemsituationen tendieren Betriebe dazu, Analysen zuzustimmen. Dann stehen zwar viele Daten zur Verf\u00fcgung \u2013 und der Landwirt hat das Gef\u00fchl, er tut etwas. Nur zur Ursachenforschung tr\u00e4gt diese Herangehensweise wenig bei. Denn h\u00e4ufig bewegen sich die Daten zwar im Zielbereich, aber es ist nicht klar, ob der obere Mittelwert f\u00fcr diese Herde zum aktuellen Zeitpunkt (Beispiel Hitzestress, \u00dcberbelegung) bereits ein weiterer Stressor f\u00fcr das Immunsystem ist.<\/p><p>Die Daten aus den guten Zeiten helfen bei der Weiterentwicklung und bauen den eigenen Erfahrungsschatz auf, der einem sp\u00e4ter immer wieder n\u00fctzlich sein wird. Als Tierarzt und als Landwirt.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-5373933 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"5373933\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Mikroben lieben Langeweile \u2013 Futterwechsel nur im Notfall\u200b<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-d5cf7c4 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"d5cf7c4\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Den Spruch \u201eK\u00fche lieben Langeweile\u201c hat vermutlich jeder schon einmal geh\u00f6rt. Tats\u00e4chlich sind es aber eher die Pansenmikroben, die die Langeweile ben\u00f6tigen. Deshalb sind homogene Silagen (stabile Trockensubstanzgehalte, stabile Qualit\u00e4t, keine Nacherw\u00e4rmung) und eine konstante Vorlage der Futtertischration die Grundvoraussetzung f\u00fcr eine erfolgreiche Herde.<\/p><p>Gelehrt wird, dass die Pansenmikroben ungef\u00e4hr drei bis vier Wochen Zeit ben\u00f6tigen, um sich an eine Ration zu gew\u00f6hnen. In der Praxis, in einer Hochleistungsherde, k\u00f6nnen deutlich l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume daf\u00fcr beobachtet werden. Auch nach f\u00fcnf bis sechs Monaten lassen sich noch Verbesserungen und Effizienzsteigerungen feststellen, wenn konstant und konsequent gef\u00fcttert wird. Die maximale Mikrobeneffizienz im Pansen, die Grundlage f\u00fcr eine gesunde Herde ist, l\u00e4sst sich also erst nach einigen Monaten erreichen.<\/p><p>Da es in der DACH-Region viele Betriebe gibt, die aufgrund ihrer Siloanlagen und eventuell auch Unwissenheit alle sechs bis zw\u00f6lf Wochen einen Futterwechsel durchf\u00fchren, erzielen diese Betriebe nie das maximale Leistungsverm\u00f6gen. Hier bedarf es noch viel Aufkl\u00e4rungsarbeit. Was kostet die aktuelle Futterwechselfrequenz an Tiergesundheit und Milchleistung? Wie lassen sich Silagen als Sandwichsilagen verlustarm anlegen, damit es n\u00e4chstes Jahr weniger Futterwechsel gibt? Welche Silage passt zu welcher Jahreszeit? Wie werden die Vorsch\u00fcbe geplant und im F\u00fctterungskonzept ber\u00fccksichtigt? Welche Rolle spielt der Melktagverlauf \u00fcber das Jahr bei den Futterwechseln? Wie erreicht der Betrieb das Ziel, so wenig Futterwechsel wie m\u00f6glich pro Jahr durchzuf\u00fchren, um die Tiergesundheit seiner Herde und die daraus resultierende Leistungssteigerung nachhaltig abzusichern? Diese Fragen sollte sich der Landwirt in jedem Jahr aufs Neue stellen, um seine Herdengesundheit weiter auszubauen.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-7e4d773 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"7e4d773\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Die Trockensteherration ist die wichtigste Ration\u200b<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-89dac86 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"89dac86\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Es gibt viele erfolgreiche F\u00fctterungskonzepte f\u00fcr Trockensteher und sicher auch ganz unterschiedliche Erfahrungswerte dazu. Dabei spielt der Standort des Betriebs eine gro\u00dfe Rolle, ebenso sein D\u00fcngekonzept. Es l\u00e4sst sich deshalb zum Beispiel nicht pauschal sagen, der Einsatz von \u201esauren Salzen\u201c ist immer notwendig und sinnvoll und genauso wenig l\u00e4sst sich behaupten, dass das Gegenteil der Fall ist. Es kommt auf den Betrieb an. Welche Ziele verfolgt der Betrieb auf seinem Standort? Viele Betriebe haben ihre Trockensteherrationen bisher noch nicht im Fokus oder verf\u00fcttern problemlos die melkende Ration (ohne Zus\u00e4tze!) mit etwas Stroh an die Vorbereiter.<\/p><p>Das mag bis zu einem gewissen Leistungsniveau bzw. bis zu einer gewissen Einsatzleistung funktionieren. Als Erfahrungswert kann hier angenommen werden f\u00fcr eine gute Einsatzleistung: 36 bis 38 Mkg pro Tier und Tag in den ersten 40 Melktagen, und zwar INKLUSIVE der F\u00e4rsen und der auff\u00e4lligen K\u00fche. 1 Mkg mehr Einsatzleistung entsprechen circa 250 Mkg pro Laktation, weshalb 4 Mkg mehr Einsatzleistung (Steigerung von durchschnittlich 32 Mkg auf 36 Mkg) einem Leistungsplus von 1.000 Mkg pro Laktation entsprechen, und zwar bei sehr \u00e4hnlichen Kosten. Es f\u00fchrt also kein Weg daran vorbei, seine Einsatzleistung jeden Monat auszuwerten. Dabei gibt es jahreszeitliche Schwankungen. Im Sommer liegt die Einsatzleistung \u00fcblicherweise h\u00f6her als im Herbst\/Winter.<\/p><p>M\u00f6chte ein Betrieb hohe Einsatzleistungen (f\u00fcr 10.500 Mkg bis 11.500 Mkg Leistungsniveau) ermelken, geht das nur mit einer bedarfsgerechten Ration UND hohen Trockenmasseaufnahmen.<\/p><p>Als Ziel kann gesetzt werden, dass die Vorbereiter in den letzten 10\u201314 Tagen \u00fcber 15 kg Trockenmasseaufnahme erzielen (inklusive F\u00e4rsen). Die Remontierung in den ersten 60 Melktagen nach der Kalbung liegt dann nahezu bei 0 % und der Anteil an Zwangsmerzungen nimmt stark ab. Die K\u00fche sind fit, kommen gut durch die Kalbung und starten mit einer guten Leistung. Die gef\u00fctterte Trockensteherration muss solch hohe Trockenmasseaufnahmen zulassen. Dasfunktioniert erfahrungsgem\u00e4\u00df am besten, wenn zweiphasig gef\u00fcttert wird. Damit die Mischgenauigkeit nicht leidet, wird am besten mit einer aufgewerteten Trockensteherration in der recht kurzen Vorbereiterphase gearbeitet. In Workshops wird immer wieder festgestellt, dass viele Herden unter Einhaltung dieser Rahmenbedingungen, 15\u201318 kg TMA bis zur Kalbung schaffen und dann mit guten Einsatzleistungen starten. Voraussetzung daf\u00fcr ist, dass die K\u00fche w\u00e4hrend der Trockenstehphase weder zu- noch abnehmen.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-inner-section elementor-element elementor-element-89ca31f elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"89ca31f\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\" data-settings=\"{&quot;jet_parallax_layout_list&quot;:[]}\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-50 elementor-inner-column elementor-element elementor-element-22cef9f\" data-id=\"22cef9f\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\" data-settings=\"{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-5dec7d9 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"5dec7d9\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Out of the box denken: Der Fokus auf die Trockensteherf\u00fctterung fehlt in der Praxis noch oft, weil Einsatzleistungen und Abgangsraten in den ersten 60 Melktagen nicht ausgewertet werden. H\u00e4ufig denken Betriebe, sie haben zu wenig Tiere f\u00fcr eine separate Mischung, da ihr Mischwagen f\u00fcr die Trockensteher aufgrund des 100er-Kuhbestands zu gro\u00df ist. Nat\u00fcrlich muss die Mischgenauigkeit beim individuellen Betriebskonzept der Trockensteherf\u00fctterung beachtet werden, aber das stellt h\u00e4ufig in der Praxis kein Problem dar.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-50 elementor-inner-column elementor-element elementor-element-d15f93d\" data-id=\"d15f93d\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-9fb7bcc elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"9fb7bcc\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figure class=\"wp-caption\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"689\" src=\"https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/shutterstock_1156711879-scaled-1-1024x689.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-image-17668\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/shutterstock_1156711879-scaled-1-1024x689.jpg 1024w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/shutterstock_1156711879-scaled-1-300x202.jpg 300w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/shutterstock_1156711879-scaled-1-768x517.jpg 768w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/shutterstock_1156711879-scaled-1-1536x1034.jpg 1536w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/shutterstock_1156711879-scaled-1-2048x1378.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figcaption class=\"widget-image-caption wp-caption-text\">Die Trockensteherration ist die wichtigste Ration auf dem Betrieb.<\/figcaption>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/figure>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-8e56735 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"8e56735\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Zauberpulver \u2013 wann machen sie Sinn?\u200b<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-9c8c364 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"9c8c364\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Auf dem Markt gibt es sehr viele M\u00f6glichkeiten von Futterzusatzstoffen. Eine Pauschalaussage \u00fcber deren Wirkung ist nicht m\u00f6glich.<\/p><p>Eine bew\u00e4hrte Maxime ist es, die Ration so einfach wie m\u00f6glich zu halten. Einfach zu f\u00fcttern und K\u00fche gesund zu f\u00fcttern. Dabei muss die Ration f\u00fcr den Betrieb trotzdem wirtschaftlich bleiben, weshalb versucht werden sollte, Probleme nachhaltig durch bessere Grundfutteraufnahmen und -qualit\u00e4ten abzusichern. Au\u00dferdem ist es wichtig, dass der Landwirt wei\u00df, welche Wirkungsweise die einzelnen Futterkomponenten in der Ration haben. Wichtig ist auch der \u00f6konomische Aspekt: welchen Wert und Einfluss haben die einzelnen Komponenten und inwiefern \u00e4ndert sich voraussichtlich das Einkommen nach Futterkosten, wenn einzelne Komponenten ge\u00e4ndert werden. Dabei sollten auch indirekte Auswirkungen auf die Tiergesundheit mitber\u00fccksichtigt werden.<\/p><p>In der Praxis sind besonders die Situationen herausfordernd, in denen es nicht rund l\u00e4uft. Zum Beispiel hohe Zellzahl im Sommer oder vermehrte Pansenfermentationsst\u00f6rungen in Phasen von Futterumstellungen. Der gr\u00f6\u00dfte Hebel ist hier, das richtige Mindset beim Betrieb aufzubauen. Es ist wichtig, in solchen Situationen den Landwirt rechtzeitig auf m\u00f6gliche Schwachpunkte in seiner Ration hinzuweisen. So ist zum Beispiel die Zwischenlagerung von Wasser in IBC-Containern in der prallen Sonne fatal, oder die Durchf\u00fchrung eines Futterwechsels innerhalb von ein bis zwei Tagen oder auch die Verf\u00fctterung von instabilen Silagepartien u. \u00c4. In solchen Situationen sollte nicht der Griff zu den Zauberpulvern die L\u00f6sung sein, sondern das Problem muss nachhaltig gel\u00f6st<br \/>werden.<\/p><p>Als Feuerwehrma\u00dfnahme k\u00f6nnen Futterzusatzstoffe in bestimmten F\u00e4llen hilfreich sein. Parallel zu ihrem Einsatz sollte ein engmaschiges F\u00fctterungscontrolling erfolgen. Dies hat den Sinn zu \u00fcberpr\u00fcfen und zu belegen, welche Ma\u00dfnahme zur Verbesserung oder zum Erfolg gef\u00fchrt hat. Es ist wichtig zu vermeiden, dass kurzfristig und akut eingesetzte Zusatzstoffe die n\u00e4chsten zwei Jahre in einer Ration zur Absicherung verbleiben m\u00fcssen, obwohl eigentlich der Grassilagewechsel die Verbesserung gebracht hat und dem Landwirt pro Jahr durch den gekauften Zusatzstoff 20.000 \u20ac Gewinn auf 100 K\u00fche fehlen.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-158f77c elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"158f77c\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Fazit\u200b<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-457b315 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"457b315\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Rationsberechnungen stellen f\u00fcr den ein oder anderen Tierarzt eine Herausforderung dar. Dies l\u00e4sst sich nur \u00fcber eine Erweiterung des Erfahrungsschatzes l\u00f6sen. Dabei ist zu beachten, dass K\u00fche immer recht haben! Das bedeutet, die Rationsberechnung oder eine Futteranalyse k\u00f6nnen nur ein Anhaltspunkt sein. Entscheidend ist die Zusammenf\u00fchrung aller Puzzleteile, weshalb es in der Praxis von elementarer Bedeutung ist, auch in guten Phasenvon hoher Milchmenge und einer sehr guten Tiergesundheit Futteranalysen durchzuf\u00fchren. Jede Herde ist individuell und hat oft auch individuelle Zielwerte, die durchaus von den allgemeing\u00fcltigen Zielwerten abweichen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Jeder Futterwechsel ist eine Herausforderung f\u00fcr K\u00fche mit hohen Leistungen und deshalb muss er gut vorbereitet und gemacht sein. Wichtig ist auch, dass die Trockensteherf\u00fctterung die wichtigste Ration auf dem Betrieb ist. Eine Auswertung der Einsatzleistungen und der Abgangsraten in den ersten 60 Melktagen ist deshalb unbedingt erforderlich und oft der Startpunkt f\u00fcr neue Strategien.<\/p><p style=\"padding: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; color: rgb(64, 64, 64); font-family: Lato, sans-serif;\">Viel Erfolg und gesunde K\u00fche!<\/p><p style=\"padding: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; color: rgb(64, 64, 64); font-family: Lato, sans-serif;\">Deine Denise<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rationsberechnungen: Die berechnete Milchmenge melken Im folgenden Artikel geht es um den Umgang mit Rationsberechnungen. Bei Rationsberechnungen ist eine der wichtigsten Fragen: Wie l\u00e4sst sich herausfinden, ob die Ration, die auf dem Papier steht, die anvisierte Milchmenge ermelken kann oder eben nicht. 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