{"id":25645,"date":"2025-04-16T12:03:01","date_gmt":"2025-04-16T10:03:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/?p=25645"},"modified":"2025-04-16T13:48:37","modified_gmt":"2025-04-16T11:48:37","slug":"faktencheck-grassilage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/faktencheck-grassilage\/","title":{"rendered":"Faktencheck Grassilage"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"25645\" class=\"elementor elementor-25645\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-6dc1b960 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"6dc1b960\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\" data-settings=\"{&quot;jet_parallax_layout_list&quot;:[]}\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-13fb5460\" data-id=\"13fb5460\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-0bea3c3 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"0bea3c3\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Faktencheck Grassilage<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-7089069a elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"7089069a\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><strong>Viele Milchviehhalter kennen den Spruch \u201eGute Grassilagen sind kein Zufall\u201c und sehen ihn immer wieder in der praktischen Milchviehf\u00fctterung best\u00e4tigt. Mit guten Grassilagequalit\u00e4ten l\u00e4sst sich dabei nicht nur viel einfacher Milch melken, sondern sie sichern auch die Tiergesundheit einer Herde ab. Die Grundfutterqualit\u00e4ten am Futtertisch sind deshalb der Dreh- und Angelpunkt f\u00fcr den wirtschaftlichen Erfolg eines Betriebs. Dabei wird oft die Frage gestellt, auf welche Inhaltsstoffe in der Grassilage kommt es in der praktischen F\u00fctterung tats\u00e4chlich an, damit sie f\u00fcr die K\u00fche und ihre Gesundheit gut funktioniert. Der Blick in die Praxis und in \u00fcber 6.000 Rationen aus der praktischen Beratung zeigt, dass sich diese Frage nicht schnell und einfach beantworten l\u00e4sst. Ein Versuch ist es trotzdem wert.<\/strong><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-2c78f18 elementor-widget elementor-widget-button\" data-id=\"2c78f18\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"button.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-button-wrapper\">\n\t\t\t\t\t<a class=\"elementor-button elementor-button-link elementor-size-sm\" href=\"https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Faktencheck-Grassilage_Milchpraxis_02-2025.pdf\" target=\"_blank\">\n\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-content-wrapper\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-text\">Original-Artikel anzeigen<\/span>\n\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-7374567 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"7374567\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Wie sieht die Grundfuttersituation auf dem Betrieb aus?<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-8aa8f71 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"8aa8f71\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Im ersten Schritt kommt es auf die jeweilige Rationsgestaltung an. Diese ist in der Regel durch den Standort vorgegeben und wird in der Praxis bei Angaben von Zielwerten und Co. h\u00e4ufig nicht ber\u00fccksichtigt. F\u00fcr eine leistungsf\u00e4hige Kuhherde ist es jedoch ein gro\u00dfer Unterschied, ob sich ihre Grundfutterration aus 100 % Grassilage zusammensetzt oder aus 50 % Grassilage plus 50 % Maissilage bzw. aus 70 % Maissilage und 30 % Grassilage. Allein die unterschiedlichen Verh\u00e4ltnisse der Silagen in den Rationen schaffen komplett unterschiedliche Tatsachen, weshalb pauschale Empfehlungen hinsichtlich typischer Zielwerte f\u00fcr Rohprotein-, NDF-, Rohfaser-, Zuckergehalten und Co. in Grassilagen f\u00fcr die Weiterentwicklung der Tiergesundheit und der Leistung in der praktischen Umsetzung vor Ort nicht funktionieren. Es sollten deshalb immer die Voraussetzungen des Betriebs bei der Planung der Grasernte beachtet werden.<\/p><p>Dabei gilt es zu beachten, dass h\u00f6here Grasanteile in der Grundfutterration automatisch dazu f\u00fchren, dass sich die jeweils eingesetzte Grasqualit\u00e4t einschneidender auf die Gesundheit der Tiere auswirkt. Beispielsweise f\u00fchren zu hohe Zuckergehalte in der Grassilage und dann auch in der Mischration am Futtertisch zu Pansenfermentationsst\u00f6rungen, die sich wiederum negativ auf die Euter- und Klauengesundheit auswirken. Zu geringe Zuckergehalte k\u00f6nnen allerdings in einer Total-Misch-Ration (TMR) oder in einer Teil-TMR wiederum zu verringerten Trockenmasseaufnahmen aufgrund von fehlender Schmackhaftigkeit f\u00fchren. Deshalb wird ein goldener Mittelweg ben\u00f6tigt und es ist wichtig, bereits vor der Ernte die Zuckergehalte in der Grassilage \u00fcber beispielsweise repr\u00e4sentative Frischgrasproben konkret bestimmen zu lassen. Die Messung von Frischgrasproben mit dem Refraktometer f\u00fchrt zu einer sehr instabilen Datenlage, weshalb die Methode sich w\u00e4hrend der Ernte als Grundlage f\u00fcr Entscheidungen hinsichtlich des Einsatzes von Silierhilfsmitteln und Schnittl\u00e4ngenanpassungen nicht eignet.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-828044b elementor-blockquote--skin-border elementor-widget elementor-widget-blockquote\" data-id=\"828044b\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"blockquote.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<blockquote class=\"elementor-blockquote\">\n\t\t\t<p class=\"elementor-blockquote__content\">\n\t\t\t\tZwei wichtige Fragen an die Betriebsleitung: Woran will ich mich orientieren? Ist die aktuelle F\u00fctterungsstrategie f\u00fcr meinen Betrieb \trelevant und zielf\u00fchrend?\t\t\t<\/p>\n\t\t\t\t\t<\/blockquote>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-db774ac elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"db774ac\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Welcher TS-Gehalt wird angestrebt?<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-bd0671d elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"bd0671d\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>F\u00fcr den Gro\u00dfteil der Betriebe funktioniert die Verf\u00fctterung von Grassilagen immer dann am besten, wenn der TS-Gehalt zwischen 30 bis 40 % TS liegt. Noch viel zu selten werden die TS-Gehalte vor der Ernte und im Ernteverlauf \u00fcberpr\u00fcft. Dabei ist es besonders hier wichtig einzugreifen. Denn zu nasse Grassilagen beschleunigen die Passagegeschwindigkeit im Pansen enorm und lassen sich nur mit viel Struktur und sehr hohen Futteraufnahmen ausbremsen. Aus dem Grund sollte bereits vor der Ernte der aktuelle TS-Gehalt im Ausgangsmaterial bekannt sein \u2013 einfach Grasproben auf M\u00e4hh\u00f6he abschneiden und mit einer Fritteuse oder einem TMR-Trockner (Achtung jeweils Brandgefahr) trocknen und den TS-Gehalt bestimmen. So l\u00e4sst sich in Feldliegezeiten, Abfahrreihenfolgen und weiteren Arbeitsschritten w\u00e4hrend der Ernte besser eingreifen. Noch immer gibt es in einigen Regionen n\u00e4mlich den Irrglauben, dass es 24-h-Silagen sein m\u00fcssen. Das ist gerade zum ersten Schnitt bei tr\u00fcber Wetterlage in vielen Regionen aber gar kein ausreichender Zeitraum, um mit den kurzen Feldliegezeiten die angestrebten Zielwerte zu erreichen.<\/p><p>F\u00fcr eine Kuhherde mit hohen Grasanteilen in der Futterration sind stark schwankende TS-Gehalte in den eingesetzten Grassilagen ebenfalls eine gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr eine gleichm\u00e4\u00dfige Pansenfermentation, weshalb besonders bei Sandwichsilagen auf \u00e4hnliche TS-Gehalte geachtet werden sollte. Andernfalls sehen sich die Mikroben t\u00e4glich kleinen Mini-Futterwechseln ausgesetzt. Das kostet nicht nur Milchleistung, sondern vor allem Tiergesundheit.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-722cc3a elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"722cc3a\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figure class=\"wp-caption\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1.Schnitt-Koechler-4-768x576.jpg\" class=\"attachment-medium_large size-medium_large wp-image-25660\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1.Schnitt-Koechler-4-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1.Schnitt-Koechler-4-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1.Schnitt-Koechler-4-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1.Schnitt-Koechler-4-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1.Schnitt-Koechler-4-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figcaption class=\"widget-image-caption wp-caption-text\">Die gleichen H\u00e4ckslerfabrikate f\u00fchren in der Praxis bei gleicher Einstellung oft zu unterschiedlichen H\u00e4cksell\u00e4ngen. Neben Ertrag, TS-Gehalt, Schwadertechnik und Geschwindigkeit spielt auch die Messerausstattung eine Rolle.<\/figcaption>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/figure>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-fea9cef elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"fea9cef\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Bei Futterwechsel beachten<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-b53a46a elementor-widget__width-initial elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"b53a46a\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p class=\"md-end-block md-p md-focus\">Futterwechsel sind bei hohen Grasanteilen in der Ration f\u00fcr die K\u00fche und ihre Pansenmikroben deutlich einschneidender. Deshalb wird in der Praxis beobachtet, dass Landwirte versuchen, durch Sandwichsilagen die Rationen \u00fcber das gesamte Jahr homogener zu erhalten. Das gelingt immer dann am besten, wenn sich sowohl die TS-Gehalte als auch die Hauptinhaltsstoffe in den Silagen \u00e4hneln, weil sich in der Praxis nicht immer gew\u00e4hrleisten l\u00e4sst, dass genau die gleichen Anteile Tag f\u00fcr Tag gef\u00fcttert werden. Wenn dann beispielsweise eine sehr trockene, rohfaserreiche und energiearme Silage mit einer sehr nassen und rohfaserarmen Silage gef\u00fcttert wird, ist es besonders wichtig, dass sehr genau gef\u00fcttert wird, weil sonst die Mikroben jeden Tag einen Futterwechsel haben und stets hinter ihrer maximalen Effizienz zur\u00fcckbleiben. Das kostet zum einen Futteraufnahme, zum anderen aber auch eine herabgesetzte Abbaurate von N\u00e4hrstoffen im Pansen, was wiederum zu gesundheitlichen Problemen in der Herde f\u00fchren kann. Aus diesem Grund ist es f\u00fcr Betriebe mit Grassilageanteilen, die \u00fcber 40 % liegen, sehr wichtig, den Schwerpunkt auf homogene Grassilagen zu legen.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-0079852 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"0079852\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Welche Schnittl\u00e4nge passt zu meinem Betrieb?<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-inner-section elementor-element elementor-element-6810b53 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"6810b53\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\" data-settings=\"{&quot;jet_parallax_layout_list&quot;:[]}\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-50 elementor-inner-column elementor-element elementor-element-79956d7\" data-id=\"79956d7\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-eecacb1 elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"eecacb1\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figure class=\"wp-caption\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"500\" src=\"https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/83081484_135440338144333_6817348404360773632_n-500x500.jpg\" class=\"attachment-Image Size 500x500 size-Image Size 500x500 wp-image-25651\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/83081484_135440338144333_6817348404360773632_n-500x500.jpg 500w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/83081484_135440338144333_6817348404360773632_n-150x150.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figcaption class=\"widget-image-caption wp-caption-text\">Die theoretische H\u00e4cksell\u00e4nge nimmt nicht nur Einfluss auf die Verdichtung im Silostock, sondern wirkt sich auch auf die Futterselektion und Trockenmasseaufnahme der K\u00fche aus.<\/figcaption>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/figure>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-50 elementor-inner-column elementor-element elementor-element-fcaa8af\" data-id=\"fcaa8af\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-1519623 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"1519623\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>In den letzten Jahren l\u00e4sst sich ein zunehmender Trend zum \u201eKurzh\u00e4ckseln\u201c beobachten. Die Erfahrung und der Austausch mit Landwirten in unterschiedlichen Regionen zeigt, dass kurz nicht gleich kurz ist. F\u00fcr den einen Lohnunternehmer oder Milchviehhalter bedeutet \u201ekurz\u201c 15 mm und f\u00fcr den anderen 6 mm. Aus diesem Grund ist es zun\u00e4chst wichtig, zu wissen, was im Gespr\u00e4ch mit anderen gemeint ist, damit keine \u201e\u00c4pfel-Birnen-Vergleiche\u201c stattfinden. Weiterhin zeigt sich anhand von Praxisdaten, dass die Einstellung der theoretischen H\u00e4cksell\u00e4nge am H\u00e4cksler nichts \u00fcber die Schnittl\u00e4nge im Endprodukt aussagt. Jedes Erntematerial ist anders. Unterschiedliche Schwadertechniken, Ernteertr\u00e4ge, TS-Gehalte, Rohfasergehalte und Zuckergehalte wirken sich genauso auf das Ergebnis aus wie zum Beispiel die Fahrgeschwindigkeit w\u00e4hrend des H\u00e4ckselns oder die Anzahl und Position der eingesetzten Messer im H\u00e4cksler.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-83f2299 elementor-blockquote--skin-border elementor-widget elementor-widget-blockquote\" data-id=\"83f2299\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"blockquote.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<blockquote class=\"elementor-blockquote\">\n\t\t\t<p class=\"elementor-blockquote__content\">\n\t\t\t\tMikroben lieben Langeweile und st\u00e4ndige \u201ekleine\u201c\u00ad Futterwechsel lassen die Herde auf der \tStelle treten\t\t\t<\/p>\n\t\t\t\t\t<\/blockquote>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-e3ec2b1 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"e3ec2b1\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>In der sp\u00e4teren Verf\u00fctterung wirkt sich die Schnittl\u00e4nge nicht nur auf das Futterselektionsverhalten der K\u00fche aus, sondern auch auf die Passagegeschwindigkeit der Gesamtration. Beides kann die Tiergesundheit einer Herde enorm beeintr\u00e4chtigen. Es haben immer mehr Betriebe das Problem, dass die K\u00fche mit den sehr kurzen Silagen nicht zurechtkommen. Die Trockenmasseaufnahmen gehen zur\u00fcck und Klauenprobleme werden mehr. Zudem hat man als Milchviehhalter den Eindruck, dass die K\u00fche deutlich anf\u00e4lliger f\u00fcr Pansenfermentationsst\u00f6rungen sind. <br \/>Deshalb ben\u00f6tigen reine Grassilagerationen vollkommen andere Schnittl\u00e4ngen in der Grassilage im Vergleich zu Rationen mit geringem Grasanteil und es kann auch hier nicht mit Standardempfehlungen gearbeitet werden.<br \/>Es geht also immer darum, die optimale Schnittl\u00e4nge f\u00fcr die eigene Herde zu erarbeiten, weil diese sowohl von den Grasanteilen als auch von den Inhaltsstoffen und den Trockenmasseaufnahmen abh\u00e4ngig ist.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-1cef99f elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"1cef99f\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Tab. 1: Vergleich der PennState-Sch\u00fcttelproben unterschiedlicher H\u00e4cksler mit unterschiedlich eingestellter theoretischer H\u00e4cksell\u00e4nge<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4602b0f elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"4602b0f\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"158\" src=\"https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Faktencheck-Grassilage_Tabelle-1-1024x158.png\" class=\"attachment-large size-large wp-image-25649\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Faktencheck-Grassilage_Tabelle-1-1024x158.png 1024w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Faktencheck-Grassilage_Tabelle-1-300x46.png 300w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Faktencheck-Grassilage_Tabelle-1-768x118.png 768w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Faktencheck-Grassilage_Tabelle-1-1536x237.png 1536w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Faktencheck-Grassilage_Tabelle-1.png 1778w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-7d3b4f8 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"7d3b4f8\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Tab. 2: Unterschiedliche Messeranzahl f\u00fchrt zu unterschiedlichen Ergebnissen. Bei vollem Messersatz kann man weniger flexibel auf zu geringe TS-Gehalte reagieren.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-cdf3148 elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"cdf3148\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"177\" src=\"https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Faktencheck-Grassilage_Tabelle-2-1024x177.png\" class=\"attachment-large size-large wp-image-25650\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Faktencheck-Grassilage_Tabelle-2-1024x177.png 1024w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Faktencheck-Grassilage_Tabelle-2-300x52.png 300w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Faktencheck-Grassilage_Tabelle-2-768x133.png 768w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Faktencheck-Grassilage_Tabelle-2-1536x266.png 1536w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Faktencheck-Grassilage_Tabelle-2.png 1773w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-5373933 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"5373933\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">\u00dcberpr\u00fcfen der H\u00e4ckselqualit\u00e4t mithilfe der Sch\u00fcttelbox<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-d5cf7c4 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"d5cf7c4\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Ziel ist es, eine gleichm\u00e4\u00dfige H\u00e4ckselqualit\u00e4t zu erzielen, die zum betrieblichen F\u00fctterungskonzept passt. Daf\u00fcr sollte jeder Betrieb mit der Sch\u00fcttelbox im ersten Schritt kontrollieren, welche aktuelle Sch\u00fcttelboxverteilung er \u00fcberhaupt hat. Bei frischem Siliergut d\u00fcrfen nur 80\u2013100 g zum Aussch\u00fctteln eingewogen werden. Nicht selten ergibt sich beim ersten Aussch\u00fctteln der Silage, dass im oberen Sieb \u00fcber 70 % des Probenmaterials wiederzufinden sind. Das ist f\u00fcr eine F\u00fctterung (Bsp. 40:60 Grassilage:Maissilage), die auf geringe Futterselektion abzielt, deutlich zu viel. Besser sind 30 bis 50 %. Eine Gegenprobe l\u00e4sst sich mit der aktuellen TMR machen. Wie viel lange Grassilage (oberes Sieb) findet sich in den Futterresten wieder? Wie stark ist die Abweichung zwischen frisch ausgef\u00fctterter TMR und dem dazugeh\u00f6rigen Restfutter? Bei der langen Grassilage im Restfutter handelt es sich zwar um wiederk\u00e4uergerechtes Futter, aber nur, wenn es nicht anschlie\u00dfend mit den \u00fcbrigen Futterresten in die Biogasanlage gefahren wird.<\/p><p>Auch sollte das Erntematerial nicht deutlich unter 25 % im Obersieb (Bsp. 40:60; GS:MS) aufweisen, wenn die Trockenmasseaufnahme nicht stabil \u00fcber 25 kg liegt. Besonders in Kombination mit kurzen Maissilagen oder dem Einsatz von Shredlage-Crackern kommt es dann zu Pansenfermentationsst\u00f6rungen und tats\u00e4chlichen Azidosen. Die Herde bleibt hinter ihren Erwartungen zur\u00fcck.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-0d71d1f elementor-blockquote--skin-border elementor-widget elementor-widget-blockquote\" data-id=\"0d71d1f\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"blockquote.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<blockquote class=\"elementor-blockquote\">\n\t\t\t<p class=\"elementor-blockquote__content\">\n\t\t\t\tEs ist wichtig, die Schnittl\u00e4ngen bereits w\u00e4hrend der Ernte mit einer Sch\u00fcttelbox zu \t\t\u00fcberpr\u00fcfen.\t\t\t<\/p>\n\t\t\t\t\t<\/blockquote>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-01277e9 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"01277e9\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Welche Erfahrungen gibt es in der Praxis?<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-3f5d0f0 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"3f5d0f0\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>In den letzten Jahren haben einige Betriebe gute Erfahrungen mit optimal geh\u00e4ckselten Silagen gemacht (bei TS-Gehalten zwischen 30 bis 40 %). Sie konnten die Futteraufnahme der Herde um ein bis drei kg Trockenmasseaufnahme steigern, weil die K\u00fche die Ration gleichm\u00e4\u00dfiger auffressen. Die Kotkonsistenz ist einheitlicher und die Herde ist fitter. Die eingesetzten Grassilagen auf dem Beispielbetrieb 1 wurden mit einer H\u00e4cksell\u00e4nge von 14 geh\u00e4ckselt (volle Messeranzahl). Betrieb 2 hatte einen H\u00e4cksler mit halber Messerzahl zur Verf\u00fcgung \u2013 wie es auf Milchviehbetrieben \u00fcblich ist. In der PennState-Sch\u00fcttelbox ergaben sich die Ergebnisse aus Tabelle 2.<\/p><p>Die Tabelle zeigt deutlich, dass es zwischen den H\u00e4ckslern gro\u00dfe Unterschiede gibt. In diesem Fall stark durch die Messeranzahl beeinflusst. Wenn ein Betrieb sich eine theoretische H\u00e4cksell\u00e4nge von 24 mm w\u00fcnscht, muss der H\u00e4cksler auf 12 mm eingestellt werden, wenn er mit der halben Messerzahl f\u00e4hrt. Das ist selbst den H\u00e4cksler-Fahrern nicht immer bekannt. Hier fehlen leider noch entsprechende Schulungsangebote.<\/p><p>Im Training mit \u00fcber 650 Milchviehhaltern aus der DACH-Region arbeiten wir mit eigenen Sch\u00fcttelbox-Referenzwerten f\u00fcr Grassilagen. Hierbei wird auch der Einsatz der F\u00fctterungstechnik ber\u00fccksichtigt.<\/p><p>In der Praxis sind die TS-Gehalte der Silagen sehr unterschiedlich. Sehr nasse Silagen (TS &lt; 28 %) sollten nicht zu kurz geh\u00e4ckselt werden, weil sie sich im Mischwagen kaum aufl\u00f6sen lassen und Futterselektion beg\u00fcnstigen. Zudem besteht die Gefahr, dass die Silagen auseinanderbrechen \u2013 auch im Fahrsilo kam es schon zu Bruchkanten. Diese f\u00fchren zur Schimmelbildung und Nacherw\u00e4rmung. Beides macht das Futter f\u00fcr die K\u00fche ungenie\u00dfbar.\u00a0<\/p><p>Zu trockene Silagen (&gt; 40 % TS) lassen sich im Silostock schlechter verdichten. Je nachdem, ob noch weitere Silagen auf den Silo zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt raufgefahren werden, macht es Sinn, die H\u00e4cksell\u00e4ngen entsprechend anzupassen. Am besten sollte zum Abdecken eine feuchtere Schicht Grassilage gew\u00e4hlt werden, um die Verdichtung zu gew\u00e4hrleisten. Zu trockene Grassilage, die nach oben hin nicht mit anderem Erntegut abgedichtet werden kann, darf nicht zu kurz geh\u00e4ckselt werden, weil sie zu Bruchkanten und Schimmel sowie Nacherw\u00e4rmung neigt.<\/p><p>Alle Daten, die w\u00e4hrend der Ernte erfasst werden, sollte in einem digitalen Silierprotokoll dokumentiert werden und sp\u00e4ter mit den dazugeh\u00f6rigen Futteranalysen und F\u00fctterungscontrollingdaten zusammengef\u00fchrt werden. Nur so lassen sich R\u00fcckschl\u00fcsse f\u00fcr die Ernte im n\u00e4chsten Jahr ziehen und die Ergebnisse werden nicht dem Zufall \u00fcberlassen.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-inner-section elementor-element elementor-element-5f678b4 elementor-reverse-mobile elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"5f678b4\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\" data-settings=\"{&quot;jet_parallax_layout_list&quot;:[]}\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-50 elementor-inner-column elementor-element elementor-element-fb15b53\" data-id=\"fb15b53\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-59d65a1 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"59d65a1\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Fazit<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-affdbec elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"affdbec\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>F\u00fcr die Verbesserung der Tiergesundheit ist es in Kuhherden wichtig, die Grundfutterqualit\u00e4t so detailliert wie m\u00f6glich zu steuern. Grundvoraussetzung sind ein gutes F\u00fctterungscontrolling vor Ort sowie ein konsequentes Erntecontrolling, um direkt Gegenma\u00dfnahmen zu treffen und die Entscheidungen an die aktuellen Herausforderungen in der Ernte anzupassen. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass jede Ration ihre eigenen Zielwerte ben\u00f6tigt und pauschale Empfehlungen zu Graszielwerten nicht funktionieren, weil jeder andere Grassilageanteile in seiner Ration hat. Zudem werden andere Konzepte mit unterschiedlichen Trockenmasseaufnahmen und Milchleistungen gef\u00fcttert. Deshalb sollten sich Betriebsleiter intensiv mit ihrer eigenen F\u00fctterung auseinandersetzen und gute Grassilagen nicht dem Zufall \u00fcberlassen. So l\u00e4sst sich die Herdengesundheit stetig weiter optimieren und die h\u00f6here Leistung folgt automatisch.\u00a0<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-50 elementor-inner-column elementor-element elementor-element-a47c389\" data-id=\"a47c389\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-17dad9e elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"17dad9e\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figure class=\"wp-caption\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/2628e485-3591-405b-8575-cb353c9c33c6-768x1024.jpg\" class=\"attachment-medium_large size-medium_large wp-image-25652\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/2628e485-3591-405b-8575-cb353c9c33c6-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/2628e485-3591-405b-8575-cb353c9c33c6-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/2628e485-3591-405b-8575-cb353c9c33c6-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/2628e485-3591-405b-8575-cb353c9c33c6.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figcaption class=\"widget-image-caption wp-caption-text\">Frischgrasproben k\u00f6nnen mit der Penn-State-Sch\u00fcttelbox (Einwaage 80\u2013100 g Siliergut) ausgesch\u00fcttelt werden. Damit l\u00e4sst sich vor Ort \u00fcberpr\u00fcfen, ob die gew\u00fcnschte Partikelverteilung erreicht wird. Sie l\u00e4sst sich besser kontrollieren als die theoretische H\u00e4cksell\u00e4nge.<\/figcaption>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/figure>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Faktencheck Grassilage Viele Milchviehhalter kennen den Spruch \u201eGute Grassilagen sind kein Zufall\u201c und sehen ihn immer wieder in der praktischen Milchviehf\u00fctterung best\u00e4tigt. Mit guten Grassilagequalit\u00e4ten l\u00e4sst sich dabei nicht nur viel einfacher Milch melken, sondern sie sichern auch die Tiergesundheit einer Herde ab. 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