{"id":27024,"date":"2025-11-11T14:16:18","date_gmt":"2025-11-11T13:16:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/?p=27024"},"modified":"2025-12-15T16:51:03","modified_gmt":"2025-12-15T15:51:03","slug":"futterumstellungen-im-herbst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/futterumstellungen-im-herbst\/","title":{"rendered":"Futterumstellungen im Herbst"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"27024\" class=\"elementor elementor-27024\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-6dc1b960 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"6dc1b960\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\" data-settings=\"{&quot;jet_parallax_layout_list&quot;:[]}\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-13fb5460\" data-id=\"13fb5460\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-inner-section elementor-element elementor-element-4d82e12 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"4d82e12\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\" data-settings=\"{&quot;jet_parallax_layout_list&quot;:[]}\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-inner-column elementor-element elementor-element-a2a77bf\" data-id=\"a2a77bf\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-0bea3c3 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"0bea3c3\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Futterumstellungen im Herbst<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-7089069a elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"7089069a\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><strong>Die Erfahrung in der Praxis zeigt, dass eine tiergesunde F\u00fctterung der Schl\u00fcssel zum Erfolg ist. Mit <\/strong><strong>der passenden Rationsgestaltung und ihrer optimalen Umsetzung am Futtertisch wird der Grundstein <\/strong><strong>f\u00fcr eine gesunde Herde gelegt. Dabei stellt sich besonders die Jahreszeit Herbst als neuralgischer <\/strong><strong>Punkt f\u00fcr die Herde dar. Die Umstellung der Grundfuttersilagen stellt viele Herden vor Herausforderungen. In dieser sensiblen Phase ist ein gutes F\u00fctterungscontrolling entscheidend, um die Herde gesund durch diese Zeit zu bekommen.<\/strong><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-2c78f18 elementor-widget elementor-widget-button\" data-id=\"2c78f18\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"button.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-button-wrapper\">\n\t\t\t\t\t<a class=\"elementor-button elementor-button-link elementor-size-sm\" href=\"https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Seiten-aus-Umbruch_MP5_WEB_Voelker.pdf\" target=\"_blank\">\n\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-content-wrapper\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-text\">Original-Artikel anzeigen<\/span>\n\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-f005b23 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"f005b23\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Gute Rationen entstehen durch die richtige Umsetzung am Futtertisch. Nur wenn die gerechnete Ration so in der Kuh ankommt, wie sie geplant wurde, lassen sich R\u00fcckschl\u00fcsse auf die Berechnung ziehen und diese kann optimiert werden. In der Praxis stellen Milchviehhalter h\u00e4ufig fest, dass die Ration nicht rund l\u00e4uft. Dem Milchviehhalter f\u00e4llt das d\u00fcnne Kotbild der Tiere auf, schwankende Harnstoffwerte oder es fehlt an Milch. Die Ursachen sind dabei oft unklar. Diffuse Fragen tauchen auf wie \u201eSind zu viele Nicht-Protein-Stickstoff-Verbindungen in der Mischung?\u201c, \u201eLiegt der Zuckergehalt doch h\u00f6her als gedacht?\u201c, \u201eIst die Silagequalit\u00e4t problematisch?\u201c oder \u201eSortieren die K\u00fche das Futter?\u201c. Es gibt unz\u00e4hlig viele m\u00f6gliche Ursachen. Aber f\u00fcr viele Milchviehhalter steht dann nicht die eigentliche Ursachenforschung im Vordergrund, sondern man versucht, schnell \u00fcber Anpassungen an der Rationsberechnung Korrekturen vorzunehmen. Und das leider oft ohne Kenntnis der entscheidenden Kennzahlen wie zum Beispiel die tats\u00e4chliche Trockenmasseaufnahme der aktuellen Ration oder auch die Trockensubstanzgehalte der Einzelsilagen. Viele Fragen m\u00fcssen sich Betriebsleiter stellen, bevor sie vorschnell die Ration korrigieren. Hier sind einige exemplarisch zu nennen: Wie stabil ist das Kotbild der Herde? Wie hoch liegt die Milchmenge energiekorrigiert? Wie hoch ist der Kraftfutterverbrauch? Sind die Kraftfutterkurven am Roboter richtig eingestellt? Wo liegen die aktuellen Einsatzleistungen der K\u00fche und F\u00e4rsen? Wie entwickeln sie sich in der Peakleistung? Und vor allen Dingen m\u00fcssen auf diese Fragen Antworten gefunden werden, bevor eine Futterumstellung erfolgt.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-5bb33b5 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"5bb33b5\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h3 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">\u00bb FOLGE DER LEITFRAGE: \u201eMELKT DIE RATION DIE ERWARTETE MILCHMENGE MIT EINEM STABILEN GESUNDHEITSSTATUS?\u00ab<\/h3>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-8aa8f71 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"8aa8f71\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Wichtig ist auch, bei einer Rationsberechnung das Ziel vor Augen zu haben: homogene Mischungen, die konsequenterweise jeden Tag gleich vorgelegt werden. Dabei m\u00fcssen auch die Futterkosten und das Einkommen nach Futterkosten (Income over feed cost \u2013 IOFC) pro Milchkilogramm stets im Blick behalten werden. Der Zukauf von Milchleistung \u00fcber mehr Kraftfutter oder Zus\u00e4tze l\u00e4sst sich aus 17 Jahren Beratungserfahrung nur selten dauerhaft wirtschaftlich gut abbilden, wenn die F\u00fctterung auf instabilem Fundament steht.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-1b08b86 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"1b08b86\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Erf\u00fcllt die Ration die Anforderungen der Herde?<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-bd0671d elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"bd0671d\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Erfasst das F\u00fctterungscontrolling die richtigen Kennzahlen, l\u00e4sst sich schnell feststellen, ob die Rationsberechnung angepasst werden muss. Auch hier m\u00fcssen m\u00f6gliche Verschiebungen im Silostock genauso ber\u00fccksichtigt werden wie auch die tats\u00e4chlichen Rationsparameter. Ein Abgleich zur TMR-Analyse ist immer dann sinnvoll, wenn bereits Erfahrungswerte dazu bestehen bzw. die Daten mit dem notwendigen Fachwissen betrachtet werden k\u00f6nnen. Leider sind einige Zielwerte und Eckparameter besonders im Rahmen der Tiergesundheit f\u00fcr die heutigen Hochleistungsherden nicht mehr funktional. Besser ist es, stets der Leitfrage zu folgen: \u201eMelkt die Ration die erwartete Milchmenge mit einem stabilen Gesundheitsstatus?\u201c Und falls nicht, wo liegen die Ursachen? Wurden keine aktuellen Grundfutteranalysen erstellt (inkl. DCAB und Mineralstoffen) oder sind sie m\u00f6glicherweise veraltet und passen nicht mehr zu den aktuell gef\u00fctterten Qualit\u00e4ten, die eingesetzt werden? Wird mit falschen Zielwerten gerechnet oder wurden die Futteraufnahmen \u00fcbersch\u00e4tzt und die Herde frisst tats\u00e4chlich deutlich weniger? Das kann z. B. in der Konsequenz dazu f\u00fchren, dass die Herde an K\u00f6rperkondition verliert und die Klauengesundheit und auch die Fruchtbarkeitsleistung sich erschlechtert. Da die Milchviehhalter und ihr Team ihre Herde am besten kennen und F\u00fctterungsentscheidungen oft morgens um f\u00fcnf Uhr vor der n\u00e4chsten F\u00fctterung getroffen werden m\u00fcssen, ist es neben einem guten Controlling wichtig, selbst Rationen rechnen und auch anpassen zu k\u00f6nnen.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-69dc160 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"69dc160\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Planung ist die halbe Miete<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-b53a46a elementor-widget__width-initial elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"b53a46a\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Wenn im Herbst die Futterumstellung ansteht, ist eine gute Planung die halbe Miete. Wenn zum Beispiel die neue Maissilage ge\u00f6ffnet werden soll, dann muss bereits bei deren Herstellung klar sein, wann sie ge\u00f6ffnet wird. Denn bei einer schnellen \u00d6ffnung im Herbst wird ein deutlich h\u00f6herer Vorschub ben\u00f6tigt f\u00fcr ein geringes Nacherw\u00e4rmungsrisiko als bei einer \u00d6ffnung im Januar. Genauso l\u00e4sst sich die H\u00e4cksell\u00e4nge an die Jahreszeit anpassen, in der die Maissilage verf\u00fcttert wird. Aufgrund der schnelleren St\u00e4rkeentwicklung ist die Silage \u00fcber Sommer einen Tick l\u00e4nger und hat einen h\u00f6heren Vorschub in Metern pro Woche. Zu beachten dabei ist, dass sie sich im Silostock noch gut verdichten lassen muss.<\/p><p>In der Futterumstellung selbst ist es wichtig, so langsam wie m\u00f6glich und so schnell wie n\u00f6tig vorzugehen. Die Silage darf nicht warm werden, weil die Umstellung zu lange dauert. Gegenl\u00e4ufig sind die Anforderungen der Mikroben. Sie ben\u00f6tigen einen sanften \u00dcbergang im Optimum \u00fcber zehn Tage bis drei Wochen (je nach Leistungsniveau). Dabei spielt es auch eine Rolle, ob von einer \u201eschlechteren\u201c auf eine \u201ebessere\u201c Qualit\u00e4t gewechselt wird. Das funktioniert in der Praxis besser als andersherum, weil K\u00fche mit guten Grundfutterqualit\u00e4ten besser zurechtkommen als mit minderwertigen Qualit\u00e4ten. Der Begriff gute Grundfutterqualit\u00e4t meint dabei nicht automatisch hohe Energie- und Proteindichten, da diese oft in der Praxis mit hohen Zuckergehalten oder auch geringen TS-Gehalten einhergehen k\u00f6nnen. Deshalb mit dem richtigen Fachwissen an die Entscheidung herangehen, um zu entscheiden, um welche Art von Grundfutterwechsel es sich jetzt handelt. Dabei auch im Blick haben, dass gerade in den hinteren Rampen der Silost\u00f6cke oft Qualit\u00e4tseinbr\u00fcche in den Silagen vorliegen. Diese k\u00f6nnen eine Futterumstellung deutlich beschleunigen, weil eine minderwertige Silage aus der Rampe nicht verf\u00fcttert werden kann. Diesen Aspekt ebenfalls bei der Planung ber\u00fccksichtigen, einkalkulieren und im Zweifel sehr schnell und konsequent handeln. Wenn die erste Coli-Mastitis auftaucht, wurde zu sp\u00e4t gehandelt \u2013 es gibt Anzeichen in den Tagen davor, wenn das F\u00fctterungscontrolling konsequent durchgef\u00fchrt wird.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-bc4d717 elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"bc4d717\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figure class=\"wp-caption\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Melf-Hinrichsen-11-1024x683.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-image-27034\" alt=\"Futterumstellungen im Herbst\" srcset=\"https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Melf-Hinrichsen-11-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Melf-Hinrichsen-11-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Melf-Hinrichsen-11-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Melf-Hinrichsen-11-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Melf-Hinrichsen-11-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figcaption class=\"widget-image-caption wp-caption-text\">Schon bei der Silageproduktion sollte der F\u00fctterungszeitpunkt definiert werden.<\/figcaption>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/figure>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-95112fb elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"95112fb\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">F\u00fcttern ist eine One-Man-Show<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-1519623 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"1519623\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Es gilt: Klarheit schafft Stabilit\u00e4t in der Tiergesundheit. Deshalb ist es vorteilhaft, einer Person die Verantwortlichkeit f\u00fcr die F\u00fctterung zuzuschreiben. Das Hauptaugenmerk sollte darauf liegen, konsistent und richtig zu f\u00fcttern. Besonders bei den Trockenstehern sollte zuverl\u00e4ssig gef\u00fcttert werden, da sie besonders sensibel auf Futterumstellungen reagieren. Deshalb sollte man an Trockensteher nie eine neue Grundfuttersilage ohne Analyseergebnisse verf\u00fcttern. Und besonders vorsichtig sollte man bei der Silage in der Rampe sein. Denn hier sitzt oft eine andere Qualit\u00e4t als im \u00fcbrigen Silostock (z. B. bei Sandwichsilagen). Melkende K\u00fche haben gegen\u00fcber den Trockenstellern den Vorteil, dass bei ihnen Auff\u00e4lligkeiten durch Tankdaten und Aktivit\u00e4tsmessung deutlich sichtbarer werden und man so bei Auff\u00e4lligkeiten schneller reagieren kann.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-7a61d7f elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"7a61d7f\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Jede Umstellung ist eine Mikroumstellung<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-f7533c7 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"f7533c7\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Mit dem Herbst einher gehen h\u00e4ufig neue Silagen. F\u00fcr die K\u00fche und ihre Pansenmikroben bedeutet das eine Umstellung. In der Praxis wird die Umstellung h\u00e4ufig nur mit der Kontrolle der Tankinhaltsstoffe und der Milchleistung begleitet. Das ist aber nicht ausreichend, wenn negative Auswirkungen auf die Tiergesundheit in den darauffolgenden Wochen vermieden werden sollen. Als Faustregel gilt, dass die Futterumstellung einer gesunden und leistungsf\u00e4higen Herde mehrere Monate dauert. Erst dann k\u00f6nnen die Mikroben wieder auf ihrem urspr\u00fcnglichen Effizienzniveau arbeiten. Aus diesem Grund sollte eine Futterumstellung stets gut geplant werden und mit klaren Eck- und Messparametern durchgef\u00fchrt werden. Umso sanfter die Umstellung durchgef\u00fchrt wird, desto besser kann die Pansenphysiologie sich anpassen. Das wirkt sich direkt auf die Tiergesundheit aus. Es gibt weniger \u00c4rger mit Pansenfermentationsst\u00f6rungen, es m\u00fcssen weniger Tiere aufgrund von Eutergesundheitsproblemen behandelt werden. Und auch die Klauengesundheit liegt auf einem deutlich h\u00f6heren Niveau, wenn Futterumstellungen geplant und langsam durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-586471f elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"586471f\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figure class=\"wp-caption\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"677\" src=\"https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Futterumstellung-im-Herbst-Grafik-01-768x677.png\" class=\"attachment-medium_large size-medium_large wp-image-27033\" alt=\"Futterumstellung im Herbst\" srcset=\"https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Futterumstellung-im-Herbst-Grafik-01-768x677.png 768w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Futterumstellung-im-Herbst-Grafik-01-300x265.png 300w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Futterumstellung-im-Herbst-Grafik-01-1024x903.png 1024w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Futterumstellung-im-Herbst-Grafik-01-1536x1354.png 1536w, https:\/\/www.kuehe-gesund-fuettern.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Futterumstellung-im-Herbst-Grafik-01-2048x1806.png 2048w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figcaption class=\"widget-image-caption wp-caption-text\">5 Regeln zur erfolgreichen Futterumstellung<\/figcaption>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/figure>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-d51c850 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"d51c850\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Fazit<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-d76c2b7 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"d76c2b7\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>In der Praxis werden viele Rationen im Herbst zu schnell und zu ungeplant umgestellt. Die Beachtung der f\u00fcnf Grundregeln zur erfolgreichen Futterumstellung unterst\u00fctzen, diese sensible Phase gut zu meistern.<\/p><p><i>Artikel aus der\u00a0Milchpraxis 5\/2025<\/i><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Futterumstellungen im Herbst Die Erfahrung in der Praxis zeigt, dass eine tiergesunde F\u00fctterung der Schl\u00fcssel zum Erfolg ist. Mit der passenden Rationsgestaltung und ihrer optimalen Umsetzung am Futtertisch wird der Grundstein f\u00fcr eine gesunde Herde gelegt. Dabei stellt sich besonders die Jahreszeit Herbst als neuralgischer Punkt f\u00fcr die Herde dar. 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